Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel aus NY

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Verfolgen Sie hier die aktuellen News aus aller Welt in unserem Nacht-Ticker.

Herbert Bauernebel berichtet LIVE

 03:51

Senator Bernie Sanders steigt in US-Wahlkampf ein

Der parteilose Senator aus dem US-Staat Vermont, Bernie Sanders, steigt in den Kampf um das Präsidentenamt ein. "Ich bewerbe mich in diesen Wahlen, um zu gewinnen", sagte er in einem Interview mit der Zeitung "USA Today" am Mittwoch (Ortszeit). Der 73-Jährige hatte zuvor bereits offen erklärt, es mit der Demokratin und ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton aufnehmen zu wollen. Offiziell wolle er seine Kandidatur am Donnerstag verkünden. Der schroffe, weißhaarige Senator trägt den Titel "Sozialist" mit Stolz. Nach eigenen Worten will er der "Gier des Amerikas der Konzerne" etwas entgegensetzen, damit die Regierung für "normale Amerikaner und nicht nur Milliardäre" funktioniert. Rund zwei Drittel der Gelder für seinen Wahlkampf im Jahr 2012, in dem er sich erfolgreich um eine zweite Amtszeit als Senator bewarb, sei von kleinen, unabhängigen Spendern gekommen. Sanders hat sowohl Demokraten als auch Republikanern vorgeworfen, zu sehr den Interessen mächtiger Konzerne nachzugeben.

 02:48

Friedliche Proteste gegen Polizeigewalt

Mehrere tausend US-Bürger haben am Mittwoch an der Ostküste gegen Polizeigewalt gegen Schwarze demonstriert. In Baltimore marschierten tausende Menschen vom Bahnhof zum Rathaus, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Sie skandierten "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden". An der Demonstration, die nach Angaben der Polizei friedlich verlief, nahmen zahlreiche Schüler und Studenten teil. Medienberichten zufolge standen rund 2000 Soldaten der Nationalgarde und rund 1000 zusätzliche Polizisten bereit, um für Ordnung zu sorgen. "Wir wollen in keine gewaltsamen Situationen geraten", sagte Generalmajorin Linda Singh von der Nationalgarde zum TV-Sender CNN. Die Behörden in Baltimore erinnerten die Demonstranten daran, dass ab 22.00 Uhr (04.00 Uhr MESZ) eine Ausgangssperre gilt. Das nächtliche Ausgehverbot ist zunächst für eine Woche bis jeweils 05.00 Uhr in Kraft.

 01:54

Baltimore-Krawalle: 35 Festnahmen seit Beginn von Ausgangssperre

Seit dem Inkrafttreten der Ausgangssperre nach den Krawallen in Baltimore hat die Polizei der US-Ostküstenstadt 35 Menschen festgenommen. Das teilte Polizeisprecher Eric Kowalczyk am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mit. Am späten Nachmittag (Ortszeit) begann in der Innenstadt eine Demonstration gegen Polizeigewalt gegen Schwarze. Die Exekutive rief die Teilnehmer zu friedlichen Protesten auf. Die am Dienstag in Kraft getretene Ausgangssperre dauert von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr. Das nächtliche Ausgehverbot wurde zunächst für eine Woche verhängt. Meist jugendliche Afroamerikaner hatten sich in der Nacht zum Dienstag in Baltimore Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Autos und Gebäude gingen in Flammen auf, Geschäfte wurden geplündert. Zum Anlass für die Gewalt nahmen die Randalierer den Tod des jungen Schwarzen Freddie Gray, der bei seiner Festnahme Mitte April so schwere Verletzungen am Rückenmark erlitten hatte, dass er eine Woche später starb. Viele Afroamerikaner sehen Gray als jüngstes Opfer in einer Serie tödlicher Polizeieinsätze gegen Schwarze in den USA.

 01:26

Moody's stufte Griechenland weiter herab

Wegen des anhaltenden Schuldenstreits mit seinen europäischen Gläubigern hat die US-Ratingagentur Moody's Griechenlands Kreditwürdigkeit weiter herabgestuft. Sie liegt jetzt mit Caa2 noch tiefer auf Ramschniveau, teilte Moody's am Mittwochabend mit. Es bestehe "große Unsicherheit", ob sich Athen mit seinen europäischen Partnern einigen könne. Daher bleibe auch der Ausblick negativ. Für Donnerstag ist ein Treffen mit der sogenannten Brüsseler Gruppe geplant, zu dem Athen neue Vorschläge zur Erhöhung der Staatseinnahmen präsentieren will, wie es am Mittwoch aus griechischen Regierungskreisen hieß. Ein baldiger Durchbruch im Ringen um Reformen ist aber offenbar nicht zu erwarten.

 01:08

US-Flugbehörde wusste über Depressionen von Todes-Piloten Lubitz Bescheid: Aufgrund von US-Medien nach dem “Freedom of Information Act” ausgehobenen Dokumenten befand sich Germanwings-Pilot Andreas Lubitz, der im März 149 Menschen bei dem Germanwings-Selbstmordflug in den Alpen tötete, im Jahr 2009 mehrere Monate lang in Behandlung wegen Depressionen. Er nahm zwei Psychopharmaka, “Cipralex” und “Mirtazapine”, ein. Während dieser Zeit musste Lubitz bei seiner Lufthansa-Pilotenausbildung pausieren, die auch mehrere Monate in einer Flugschule in Phoenix (Arizona) vorsieht. Laut Unterlagen der FAA genehmigte die US-Behörde dann jedoch die Fortsetzung seiner Ausbildung. Der Pilot wurde jedoch gewarnt, dass er bei andauernden Depressionen nicht Fliegen dürfe. Letztendlich erhielt er aber eine Pilotenlizenz.

 00:49

Oberstes US-Gericht berät über Hinrichtungen per Giftspritze: Trotz mehrerer qualvoller Hinrichtungen in den USA haben sich konservative Richter am Supreme Court skeptisch über ein Verbot von Giftspritzen geäußert. Bei einer Anhörung über die Verfassungsmäßigkeit der umstrittenen Hinrichtungsmethode sagte der Richter Samuel Alito am Mittwoch, dass Todesurteile mit einer Giftinjektion sehr wohl "schmerzfrei" vollstreckt werden könnten. Ein "Guerilla-Krieg" von Gegnern der Todesstrafe sorge aber dafür, dass die Bundesstaaten sich die bisher verwendeten Mittel für die Giftmischung nicht mehr besorgen könnten. Der Supreme Court hatte im Jänner die Vollstreckung von drei Todesurteilen im Bundesstaat Oklahoma ausgesetzt. Das Gericht reagierte damit auf Einsprüche gegen die vorgesehene Giftmischung, die nach Ansicht der Todeskandidaten gegen das verfassungsrechtliche Verbot grausamer Bestrafung verstößt. Konkret geht es um das Beruhigungsmittel Midazolam, das die Todeskandidaten zunächst betäuben soll, ehe zwei hochgiftige Drogen zum Herzstillstand führen. Midazolam kam unter anderem bei der Hinrichtung von Clayton Lockett zum Einsatz, der vor einem Jahr nach 43-minütigem Todeskampf gestorben war.

 23:54

"Wall Street Journal": Problem mit Bauteil bei Apple Watch

Apple hat bei seiner neuen Computer-Uhr nach Informationen des "Wall Street Journal" Qualitätsprobleme bei einem wichtigen Bauteil. Die von einem chinesischen Zulieferer produzierten Module, die Vibrationsalarme und leichtes "Anklopfen" am Handgelenk auslösen, fielen teilweise aus, schrieb die Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Der gleiche Bauteil von einem japanischen Produzenten habe solche Probleme nicht. Die Apple Watch wird seit vergangenem Freitag ausgeliefert. Aktuell wird bei Online-Bestellungen eine Verzögerung bis Juni angezeigt, in den Apple Stores soll die Uhr auch erst dann verkauft werden. Zugleich sei unklar, wie stark die Probleme mit dem Bauteil zu den Lieferengpässen beitragen, räumte das "Wall Street Journal" ein. Apple nannte bisher keine Absatzzahlen.

 23:28

Verschollener Hund nach vier Jahren mit Besitzerin wiedervereint

Freudentränen bei der 14-Jährigen Karisa Lambert in New Orleans (Louisiana), nachdem sie ihren geliebten Yorkshire-Terrier wieder in ihren Armen halte durfte. Der Hund war 2011 verschwunden, als er in einem nahen Wald Maulwürfen nachstellte. Mitte April wurde der Hund in ein Tierheim in Cedar Rapids (Iowa), tausende Kilometer entfernt, gebracht. Eine Auswertung des Mikrochips ergab jedoch, dass das Tier als vermisst gemeldet war. Die Besitzer wurden kontaktiert. Beim Wiedersehen erinnerte sich der Vierbeiner an das Mädchen sofort, schnüffelte freudig. Wie der Hund nach Iowa gelangte, ist völlig unklar.

 22:57

Microsoft startet Mobil-Offensive mit Windows 10

Microsoft öffnet mit Windows 10 weit die Tore zu anderen Plattformen und will auch auf dem mobilen Markt in die Offensive gehen. "Wir wollen sicherstellen, dass wir den Entwicklern hier die größte und lebendigste Nutzerbasis für ihre Anwendungen bieten", sagte Microsoft-Chef Satya Nadella am Mittwoch auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Build in San Francisco. Apps für Googles Android-System und Apples iOS sollen künftig ebenfalls auf Windows 10 laufen können. Für Android-Anwendungen habe Microsoft Subsysteme in Windows Phone integriert, über die die Apps lauffähig gemacht werden. Apps, die für Apples mobiles Betriebssystem zugeschnitten sind, ließen sich über das Entwickler-Werkzeug Visual Studio ebenfalls auf Windows 10 portieren, erläuterte Microsoft-Manager Terry Myerson. Auch Websites sollen sich jetzt einfach als App in Windows 10 umwandeln lassen. Damit sei Windows 10 auf Smartphones das offenste und attraktivste System für Entwickler.

 22:50

Justin Bieber in Italien fast verhaftet

Wegen eines internationalen Haftbefehls ausgestellt von einem Gericht in Argentinien kam es zu dramatische Szenen nach der Einreise von Popstar Justin Bieber in Italien. Am Morgen tauchten Polizisten vor Biebers Hotel in Rom auf, doch es kam vorerst zu keiner Festnahme. Laut einem Bericht des Promi-Portals TMZ hatten die argentinischen Behörden Interpol-Kollegen in Italien kontaktiert und über den Haftbefehl informiert. Gegen Bieber läuft eine internationale Fahndung, nachdem er Gerichtstermine in Buenos Aires sausen ließ. Der Sänger wurde belangt, da seine Sicherheitsleute 2013 einen Fotografen verprügelten.

 22:38

Krawall-Stadt Baltimore: Baseball-Spiel vor leeren Rängen…

Bizarre Szenen in Baltimore: Wegen den Unruhen der letzten Tage spielte das Baseball-Team “Baltimore Orioles” das Heimspiel gegen die “Chicago White Sox” unter Ausschluss der Zuseher. Das Spiel war ursprünglich für Montag angesetzt, doch wurde angesichts der schlimmsten Krawallnacht in den USA der letzten Jahre (15 Gebäude und 144 Autos in Flammen, 200 Festnahmen) abgesagt. Viele Reporter verdammten jedoch die Entscheidung der Liga, das Spiel ohne Zuseher abzuhalten, als "absurd”. In Baltimore setzten tausende Polizisten und Nationalgardisten in der Nacht auf Mittwoch die Ausgangssperre durch, es gab nur vereinzelte Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. 20 Menschen wurden verhaftet.

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