Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel aus NY

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Verfolgen Sie hier die aktuellen News aus aller Welt in unserem Nacht-Ticker.

Herbert Bauernebel berichtet LIVE



 04:11

Cyber-Attacke auf US-Steuerbehörde wurde aus Russland verübt

Bei der groß angelegten Cyber-Attacke auf ein Computersystem der US-Steuerbehörde IRS führt die Spur laut einem Medienbericht nach Russland. Dies hätten zwei mit den Ermittlungen vertraute Quellen mitgeteilt, berichtete der US-Fernsehsender CNN am Mittwoch. Die Ermittlungen zu dem Hackerangriff werden demnach vom Finanzministerium und vom Heimatschutzministerium in Washington geführt. Die IRS hatte am Dienstag mitgeteilt, unbekannte Hacker hätten die Daten von rund 100.000 Steuerzahlern gestohlen. Sie hatten demnach zunächst personenbezogene Daten außerhalb der Steuerbehörde erlangt und dann dazu benutzt, sich zu den Nutzerkonten der Betroffenen bei der IRS Zugang zu verschaffen.

 02:51

Libyens selbsternannter Regierungschef kritisiert EU-Pläne

Der selbsternannte Regierungschef des Islamistenbündnisses Fajr Libya, Khalifa Al-Ghwell, hat die EU vor dem Einsatz von Soldaten gegen Schmuggler in Libyen gewarnt. "Die EU darf auf keinen Fall Soldaten einsetzen, das wäre ein großer Fehler", sagte Al-Ghwell der "Bild"-Zeitung (Donnerstagsausgabe). "Wir sind doch im 21. Jahrhundert", fügte der libysche Islamist hinzu. Er rate der EU, ihre "Beschlüsse zur Flüchtlingspolitik zu überdenken und sie so nicht umzusetzen". Al-Ghwell geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der EU bereits klar sei, "dass dies keine Lösung sein kann und sie mit uns zusammenarbeiten sollte". "Wir brauchen Hubschrauber, Polizeischiffe und mehr Geld, damit wir das Problem in den Griff bekommen", warb der Chef der international nicht anerkannten Gegenregierung.

 02:15

Griechischer Minister sieht Annäherung bei Schuldengesprächen: Griechenland und seine Gläubiger haben sich nach Worten von Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis bei ihren Verhandlungen in wichtigen Punkten angenähert. Es bleibe aber noch einiges zu tun, bevor es eine Einigung gebe, sagte Stathakis am Mittwochabend im griechischen Fernsehen. Regierungschef Alexis Tsipras hatte zuvor erklärt, sein Land stehe kurz vor einem Durchbruch im Schuldenstreit. Die Details würden bald präsentiert. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble äußerte sich daraufhin zurückhaltend zu Tsipras: Er sei "immer ein wenig überrascht, dass aus Athen immer so gesagt wird, wir stünden kurz vor einer Einigung".

 01:39

US-Luftverkehrsbehörde überprüft Gesundheitschecks von Piloten: Als Reaktion auf den Germanwings-Absturz in den französischen Alpen nimmt die US-Luftverkehrsbehörde (FAA) den mentalen Zustand von Piloten unter die Lupe. In einer Studie würden die emotionale und psychische Gesundheit der Piloten von US-Fluggesellschaften sowie die Methoden zu ihrer Beurteilung näher betrachtet, teilte die FAA am Mittwoch mit. Binnen sechs Monaten sollen Vorschläge auf den Tisch gelegt werden. Diese könnten zu Änderungen bei den Gesundheitschecks, aber auch beim Flugzeugdesign und bei der Pilotenausbildung und beim Training führen.

 00:42

Republikaner Rick Santorum steigt erneut in US-Wahlkampf ein: Der erzkonservative US-Republikaner Rick Santorum will sich erneut um das Präsidentenamt bewerben. "Ich habe eine kühne Vision für Amerika, die klar und konservativ ist", sagte der 57-Jährige bei der Ankündigung seiner Kandidatur am Mittwoch im Bundesstaat Pennsylvania, für den er bereits als Senator diente. "Mit Ihrer Hilfe und der Gnade Gottes können wir dieses Land verändern." Er sei die beste konservative Wahl, um die "Maschine Clinton" zu besiegen, hieß es auf seiner Website in Anspielung auf seine Zeit als Senator während der Amtszeit von Präsident Bill Clinton. Der Katholik hat sich öffentlich gegen Homosexualität und Abtreibung ausgesprochen. "Als Präsident werde ich für den Grundsatz einstehen, dass jedes Leben zählt: das der Armen, der Behinderten und der Ungeborenen", sagte er am Mittwoch. Santorum betont außerdem seine Herkunft aus einer Arbeiterfamilie und plädiert für eine Einheitssteuer sowie eine Abschaffung der Steuerbehörde IRS.

 00:12

Spenden-Fluss: Werden jetzt die Clintons in den FIFA-Skandal hineingezogen? Ständige Enthüllungen über dubiose Geldflüsse der Mega-Charity “Clinton Foundation” belasten bereits den angelaufenen Wahlkampf von Ex-Außenministerin Hillary Clinton. Nach der Mega-Anklage gegen FIFA-Verantwortliche durch die amerikanische Justiz werden jetzt auch noch Querverbindungen zu den Clintons durchleuchtet: Die von Ex-US-Präsidenten Bill Clinton gegründete Hilfsorganisation erhielt zwischen 50.000 und 100.000 Dollar vom Weltfußballverband FIFA direkt, so Reports. Brisanter scheinen die Geldflüsse aus dem Wüstenstaat Katar, der nach mutmaßlicher Korruption die Austragung der WM 2022 zugesprochen bekam. Das Organisationskomitee dort überwies 2014 bis zu 500.000 Dollar an Clintons Charity, so das Webmagazin “Daily Beast”. Der Staat Katar hatte bereits früher zwischen einer und fünf Millionen Dollar gespendet.

 23:50

Ex-FIFA-Vize Warner stellt sich und zahlt Millionen-Kaution

Nach Korruptionsvorwürfen aus den USA hat sich der frühere FIFA-Vizepräsident Jack Warner der Polizei gestellt. Gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 2,5 Millionen Dollar sei er nach einem Gerichtstermin am Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden, berichtete die Zeitung "Trinidad Express". Zudem müsse er seinen Pass abgeben und sich zweimal pro Woche bei der Polizei melden. Der nächste Gerichtstermin findet im Juli statt. Zuvor hatte das US-Justizministerium die Auslieferung Warners beantragt. Die Ermittler werfen ihm organisierte Kriminalität, Korruption und Geldwäsche vor. In den Vereinigten Staaten laufen seit längerer Zeit Untersuchungen des FBI gegen ehemalige Offizielle des Weltfußballverbandes FIFA. Am Mittwoch wurden in der Schweiz sieben Fußball-Funktionäre wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen.

 23:25

Umfrage: US-Bürger werden immer dicker

US-Bürger werden laut einer Umfrage immer dicker. Der Anteil der Fettleibigen habe im vergangenen Jahr unter Erwachsenen 27,7 Prozent erreicht, teilte das Umfrageinstitut Gallup am Mittwoch mit. Dies sei der höchste Anteil seit Beginn der Untersuchungen im Jahr 2008 gewesen. Damals hatte er noch bei 25,5 Prozent gelegen, bevor er 2012 auf 26,2 und 2013 auf 27,1 Prozent stieg. Die fettleibigen und die übergewichtigen Erwachsenen machten zusammen laut Gallup sogar 62,9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in den USA aus.

 22:58

Mann überlebte Blitzschlag – mit Narbe entlang des Oberkörpers

Der verheiratete, zweifache Familienvater war unterwegs bei einem Campingtrip mit Freuden nahe Idaho City (US-Staat Idaho), als ihn der Blitz bei einer Fahrt mit einem Allradvehikel traf. Ryan Cross (34) überlebte wie durch ein Wunder: Der Blitz war im Kopf eingedrungen und im unteren Bereich des Rückens ausgetreten. Der Stromstoß ließ eine rote Narbe entlang des gesamten Oberkörpers zurück. Das Opfer war zunächst mit Gehirnblutungen ins Spital eingeliefert worden.

 22:30

Schock: U2-Tourmanager stirbt in Hotel in L.A.

Dennis Sheehan, der die Konzert-Tour der weltberühmten Band U2 mit Bono & Co managte, wurde am Morgen regungslos in seinem Zimmer im Luxus-Hotel “Sunset Marquis” in Los Angeles gefunden. Notärzte diagnostizierten Herzstillstand, der Veteran des Musikgeschäfts wurde noch im Hotel für tot erklärt. Zu dem tragischen Todesfall kam es nur Stunden nach dem Auftakt einer U2-Konzertserie in LA. Sheehan arbeitete früher mit Rockstars wie Led Zeppelin, Iggy Pop, Patti Smith und Lou Reed zusammen.

 22:15

Jahrhundert-Flut in Texas: Staudamm hält Wasserdruck stand

Leichte Entspannung in den von der Todesflut heimgesuchten Katastrophenzonen im US-Staat Texas: Ein Staudamm nahe von Dallas, der unter den Wassermassen nachzugeben drohte, wurde von den Behörden nach einem leichten Rückgang der Hochwasserpegel als stabil eingestuft. Die Opfer-Bilanz in den USA nach den verheerenden Stürmen über das “Memorial Day”-Wochenende stieg auf 19 Tote, 14 Menschen starben bei einem Tornado jenseits der Grenze in Mexiko. Meteorologen sagten für die nächsten Tage weitere schwere Regengüsse in Texas vorher, darunter im Großraum Houston, wo die Aufräumungsarbeiten auf Hochtouren laufen. 400.000 Liter an ungefilterter Abwasserbrühe gelanten in Houston in die Wasserläufe, 1200 Häuser wurden zerstört.