Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel aus NY

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Verfolgen Sie hier die aktuellen News aus aller Welt in unserem Nacht-Ticker.

Herbert Bauernebel berichtet LIVE



 03:55

Liberaler Lokke Rasmussen beginnt mit Sondierungsgesprächen

Nach dem knappen Sieg der bürgerlichen Opposition bei der Parlamentswahl in Dänemark vor zwei Tagen führt der Liberale Lars Lokke Rasmussen schon am Samstag (heute) erste Sondierungsgespräche über eine neue Regierung. Dazu will sich der frühere dänische Ministerpräsident mit allen Parteien auf dem Parlamentssitz Christiansborg treffen. Wie eine Regierung aussehen könnte, war unklar. Verhandeln wird Lokke Rasmussen vor allem mit den Rechtspopulisten, die größte bürgerliche Partei noch vor der liberalen Venstre wurden. Doch die Dänische Volkspartei stellt hohe Ansprüche an eine Regierungsbeteiligung. Auch mit den anderen Parteien des Mitte-Rechts-Lagers, den Konservativen und der liberalen Allianz, will Lokke sprechen. Bei der Wahl am Donnerstag war die Regierung der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt abgewählt worden.

 03:02

Zehn Tote nach Angriff bei Monterrey in Nordmexiko: Bei einem Angriff im Norden Mexikos haben Bewaffnete am Freitag zehn Menschen getötet. Sie seien am Nachmittag in einem Vorort der Stadt Monterrey in zwei Autos vorgefahren, hätten eine Bar gestürmt und um sich geschossen, teilten die Behörden mit. In einem anderen Bericht hieß es unter Berufung auf die örtliche Staatsanwaltschaft, dass die Bewaffneten ein Bierlager von "Corona" stürmten. Übereinstimmend ist von zehn Todesopfern die Rede. Sieben Menschen seien sofort tot gewesen, hieß es. Drei weitere seien im Krankenhaus bzw. auf dem Weg dorthin gestorben.

 02:12

Brasilien-Star Neymar für den Rest der Copa America gesperrt

Wegen seiner Provokation nach dem Spiel gegen Kolumbien hat der südamerikanische Fußballverband (CONMEBOL) Brasiliens Top-Stürmer Neymar für vier Spiele gesperrt. Zudem verhängte der Disziplinarausschuss eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 US-Dollar (8.850,34 Euro) gegen den 23-Jährigen. Damit dürfte Neymar bei der laufenden Regionalmeisterschaft Copa America in Chile nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Entscheidung kann noch angefochten werden. Beim Vorrundenspiel gegen Kolumbien am Mittwoch hatte Neymar nach dem Abpfiff den Ball mit voller Wucht gegen Pablo Armero gedroschen und nach einer anschließenden Rangelei die Rote Karte gesehen. Auch der Kolumbianer Carlos Bacca wurde mit Rot bestraft. Er erhielt eine Sperre für zwei Partien.

 01:31

Mers-Virus, Ebola und HIV: Pjöngjang will Wundermittel dagegen haben! Nordkorea will nach eigenen Angaben einen "sehr effektiven" Impfstoff gegen Viruserkrankungen wie Mers, Ebola und HIV entwickelt haben. Wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag berichtete, soll die Substanz namens Kumdang-2 aber auch Tuberkulose und Krebs kurieren, bei Schwangerschaftsübelkeit helfen sowie bei "Schäden, die vom übermäßigen Gebrauch von Computern herrühren". Der von der nordkoreanischen Pharmafirma Pugang entwickelte Stoff enthält demnach neben Ginseng-Extrakten Elemente seltener Erden. An der Wunderimpfung sei bereits seit dem Jahr 1989 gearbeitet worden, berichtete KCNA.

 00:59

Washington ruft Athen und Geldgeber zu Einigung auf: Die US-Regierung hat Griechenland und die internationalen Geldgeber des Landes zu einer Einigung im Schuldenstreit ermahnt. Es sei "dringend" nötig, dass beide Seiten sich einem Kompromiss annäherten, sagte Regierungssprecher Eric Schultz am Freitag. Es müsse "rasch ein glaubwürdiges Reformprogramm" aufgelegt werden - als "Grundlage für langfristiges Wachstum in der Eurozone". Griechenland verhandelt seit Monaten mit seinen internationalen Geldgebern über die Bedingungen zur Auszahlung ausstehender Finanzhilfen von 7,2 Milliarden Euro. Streit gibt es vor allem über von den Gläubigern geforderte Einschnitte bei den Pensionen und eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Gibt es in den kommenden Tagen keine Einigung mit den Gläubigern, drohen Griechenland die Pleite und womöglich ein Ausscheiden aus der Eurozone.

 00:27

Tausende Laiendarsteller spielten Schlacht von Waterloo nach: 200 Jahre nach der Niederlage des französischen Kaisers Napoleon I. in Waterloo haben rund 6.000 Laiendarsteller aus 52 Ländern die historische Schlacht nachgestellt. Zehn Mal so viele Zuschauer verfolgten am Freitagabend mit Spannung, wie mit Hilfe von Pyrotechnik französische Soldaten ihre Kanonen abschossen und die alliierten Truppen unter General Wellington zurückfeuerten. Unterlegt wurde das Spektakel mit klassischer Musik und den atemlosen Erzählungen eines Kommentators auf Französisch, Flämisch und Englisch. Dieser erinnerte auch an die Brutalität der historischen Schlacht und berichtete, dass sogar noch die Leichen der Soldaten geköpft und verstümmelt wurden.

 00:02

US-Behörden prüfen Einstufung der Kirchen-Attacke als Terroranschlag

Die US-Bundesbehörden prüfen die Einstufung des Angriffs auf eine von Afroamerikanern besuchte Kirche in Charleston als Terroranschlag. "Dieser herzzerreißende Vorfall war zweifellos darauf ausgerichtet, Angst und Schrecken in dieser Gemeinde zu verbreiten", sagte die Sprecherin des US-Justizministeriums, Emily Pierce, am Freitag. Die Ermittler würden den Fall daher "aus allen Blickwinkeln" betrachten, darunter die Möglichkeit eines inländischen Terrorakts. Bisher hatten die Bundesbehörden nur von Ermittlungen wegen eines sogenannten Hassverbrechens gesprochen. Der 21-jährige Dylann R. soll am Mittwochabend in der Emanuel African Methodist Episcopal Church in Charleston das Feuer auf Gläubige eröffnet und neun Menschen getötet haben. Am Donnerstag wurde der mutmaßliche Schütze nach einer Großfahndung festgenommen. Die Staatsanwaltschaft in Charleston wirft R. neunfachen Mord und den Besitz einer Schusswaffe bei einer Gewalttat vor. Eine sogenannte Grand Jury aus Laienrichtern muss entscheiden, ob die Beweise für eine offizielle Anklage ausreichen. Bei einer Verurteilung könnte ihm die Todesstrafe drohen.

 23:30

Putin bietet sich als Vermittler zwischen Assad und Opposition an: Der russische Präsident Wladimir Putin will den syrischen Staatschef Bashar al-Assad zum Dialog mit seinen gemäßigten Gegnern bewegen. Ziel der Gespräche müssten "Reformen" und ein "politischer Wechsel" sein, erklärte Putin am Freitag beim internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Dies sei durchaus machbar, allerdings müsse es "einzig Sache des syrischen Volkes" sein. Putin bekräftigte zugleich, dass er Assad weiterhin unterstütze. Sollte dieser sein Amt verlieren, drohe Syrien eine Entwicklung wie in Libyen oder im Irak. Der russische Präsident rief die "Partner" in Europa und den USA zu "zusätzlichen Anstrengungen" im Kampf gegen das "absolut Böse" auf, den "Fundamentalismus" sowie die Jihadistenorganisation Islamischer Staat (IS).

 22:58

Bittere Stunden für Tiger Woods: Drischt Bälle ins Gebüsch, wird als Ehebrecher beschimpft! Für den einstigen Golfgott Tiger Woods wird das heurige U.S. Masters immer mehr zum Total-Debakel: Bei der ersten Runde entglitt ihm gar der Golfschläger, als er den Ball weit übers Grüns hinaus drosch. Am Freitag flog dann auch noch ein Flugzeug mit einem Transparent mit der Aufschrift “Cheater!” (Ehebrecher) über dem Golfplatz. Woods, wieder leicht irritiert, musste vier Bogeys hinnehmen. Der Golfer hatte sich im Frühjahr von Skistar Lindsey Vonn getrennt, 2009 implodierte seine Ehe mit Model Elin Nordegren inmitten der Enthüllung dutzender Sexaffären.

 22:40

Oops! Britney Spears blockiert Sicherheits-Check am Flughafen! Es war gar nicht ihre Schuld, doch die Pop-Sängern sorgte bei Passagieren am LA-Flughafen für leichten Unmut. Britney Spears (33) stand barfuß und mit Strohhut am Kopf in einem Nacktscanner, hob artig die Arme. Doch eines ihrer Kleidungsstücke löste bei dem Scanner wohl einen Alarm aus, denn die TSA-Beamten wiederholten die Prozedur. Insgesamt musste die Grammy-Siegerin dreimal durch die Maschine – unter immer lauter werdenden Gemurmel der Wartenden.

 22:27

Dramatische Szenen in Gerichtssaal: Verzweiflung und Vergebung der Angehörigen der Opfer! Kein Auge blieb trocken in einem Gerichtssaal in Charleston (South Carolina), als der Kirchen-Killer via Video-Übertragung dem Richter vorgeführt wurde. Dylann Roof (21) sprach leise, blickte meist verlegen zu Boden, sein viel zu großer Haftoverall hing lose von seinen schmalen Schultern. Herzzerreißend jedoch die Aussagen von Angehörigen der neun schwarzen Todesopfer, denen der Richter eine kurze Stellungnahme erlaubte. “Ich vergebe dir”, sagte die Tochter von Ethel Lance (†70) unter Tränen: “Du hast mir etwas genommen, dass mir mehr als alles bedeutete, ich kann nun nie wieder mit ihr reden…” Felicia Sanders, die Mutter des getöteten Uniabsolventen Tywanza Sanders, erinnerte: “Wir haben dich mit offenen Armen bei unserer Bibelrunde aufgenommen”. Sie fuhr fort: “Jede Faser in meinem Körper schmerzt, nichts wird mehr so sein wie vorher”. Roof ist angeklagt wegen neunfachen Mordes und unerlaubten Waffenbesitz. Er blieb in Haft. Die Bundesbehörden beraten derzeit, ob der junge Rassist auch wegen Terrorismus angeklagt werden könnte, wie viele Bürgerrechtsorganisationen bereits fordern.

 22:00

Eklat bei erster Anhörung von Todesschützen von Charleston

Beim ersten Auftritt des Todesschützen von Charleston vor Gericht hat der Richter James Gosnell mit einer persönlichen Erklärung für Irritation gesorgt. Gosnell verglich das Schicksal der neun ermordeten Afroamerikaner mit dem Leid der Angehörigen von Dylann Roof (21), der bei der Anhörung am Freitag per Videokonferenz aus dem Gefängnis dazugeschaltet war. "Wir haben Opfer, neun an der Zahl", sagte der Richter. "Aber wir haben auch Opfer auf der anderen Seite. Das sind sind Opfer auf der Seite der Familie dieses jungen Mannes." Die Familie des mutmaßlichen Todesschützen sei einem "Wirbelwind von Ereignissen" ausgesetzt. "Wir müssen (...) jenen helfen, die Opfer sind, aber auch seiner Familie helfen", sagte Gosnell. Roof soll am Mittwochabend in einer von Afroamerikanern besuchten Kirche in Charleston das Feuer auf Gläubige eröffnet haben. Am Donnerstag war er nach einer Großfahndung festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-Jährigen neunfachen Mord und den Besitz einer Schusswaffe bei einer Gewalttat vor. Eine sogenannte Grand Jury aus Laienrichtern muss entscheiden, ob die Beweise für eine offizielle Anklage ausreichen. Richter Gosnell ordnete an, dass der mutmaßliche Schütze in Haft bleibt. Eine Freilassung gegen Kaution sei wegen der Mordvorwürfe nicht möglich. Den Termin für die nächste Anhörung setzte Gosnell für den 23. Oktober fest.

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