Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel aus NY

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Verfolgen Sie hier die aktuellen News aus aller Welt in unserem Nacht-Ticker.

Herbert Bauernebel berichtet LIVE



 04:04

Aktie auf Rekordhoch: Google steigert Börsenwert um 65 Milliarden! Das schaffte bisher erst ein Unternehmen an der Tech-Börse Nasdaq: Google hat am Freitag 65 Milliarden Dollar (60 Mrd Euro) an Börsenwert dazugewonnen. Zum Vergleich: Das ist mehr als das komplette Aktienkapital des Computerkonzerns Hewlett-Packard, übersteigt den Wert von Twitter um mehr als das Doppelte, und entspricht beinahe der jährlichen Wirtschaftsleistung Luxemburgs. Nur dem Netzwerk-Riesen Cisco gelang dem Analysehaus Factset zufolge jemals ein höherer Wertzuwachs an einem einzigen Nasdaq-Handelstag. Am 17. April 2000, auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase, legte der Börsenwert des Unternehmens demnach um 66 Milliarden Dollar zu.

 02:43

Video zeigt Queen als Kind beim Hitlergruß

Die britische Boulevardzeitung "Sun" hat ein Video veröffentlicht, in dem die Queen als Mädchen die Hand zum Hitlergruß hebt. Auch ihre Mutter Elizabeth, bekannter als Queen Mum, und ihr Onkel, der spätere König Edward VIII., heben in dem 17 Sekunden langen Schwarz-Weiß-Film die rechte Hand. Die kleine Schwester der Queen, Prinzessin Margaret, ist dabei und hebt spielerisch den linken Arm. Laut "Sun", die das Video in der Nacht zum Samstag online stellte, soll es 1933 oder 1934 auf dem königlichen Landsitz Balmoral aufgenommen worden sein und die spätere Königin Elizabeth II. (89) im Alter von etwa sieben Jahren zeigen. Der Palast reagierte umgehend auf die Veröffentlichung. "Es ist enttäuschend, dass der Film, der vor 80 Jahren aufgenommen wurde und offensichtlich aus dem persönlichen Familienarchiv ihrer Majestät stammt, beschafft und auf diese Weise ausgeschlachtet wurde", sagte ein Sprecher.

 01:58

"El Chapo" auf der Flucht: Mexikos Präsident verspricht Festnahme! Der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto hat die erneute Verhaftung des entflohenen Drogenbosses Joaquin "El Chapo" Guzman versprochen. "Die Behörden arbeiten hart dafür, diesen Verbrecher wieder zu fassen", sagte der Staatschef am Freitag. "Die einzige Möglichkeit, diese Schande wieder gut zu machen, ist seine Festnahme." Guzman war am Samstag durch einen Tunnel aus einem Hochsicherheitsgefängnis geflohen. Es war bereits der zweite Ausbruch des Chefs des Sinaloa-Kartells. "Mit Mut, Courage und Entschlossenheit haben wir ihn gefasst, auf die gleiche Weise werden wir ihn erneut festnehmen", sagte Pena Nieto.

 01:38

Autos brennen: Waldbrand führt zu Inferno auf Kalifornien-Freeway

Ein sich rasant ausbreitendes Feuer erreichte im Bezirk “San Bernardino County" den “Interstate 15”-Freeway am Cajon-Pass. Es blieb nicht genug Zeit, die Autobahn rechtzeitig zu schließen und den Verkehr zu stoppen. Zehn Fahrzeuge gerieten in Brand, neben Autos auch Lastwagen. Laut Medienberichten gibt es Verletzte, Opfer erlitten vor allem Verbrennungen. Eingetroffene Fahrzeuge der Feuerwehr begannen mit den Löscharbeiten. Windböen bis zu 80 km/h hatten die Flammen ohne Vorwarnung auf die Fahrbahn geweht.

 01:05

Yahoo präzisiert Pläne für restlichen Alibaba-Anteil: Der Internet-Konzern Yahoo hat am Freitag die Pläne für die Trennung von seinem verbliebenen Anteil an der chinesischen Handelsplattform Alibaba konkretisiert. Die Beteiligung von zuletzt 15 Prozent werde in eine neue Firma mit dem Namen Aabaco kommen, kündigte Yahoo nach US-Börsenschluss an. Die Aktionäre von Yahoo sollen anschließend Anteile an Aabaco erhalten. Vom Großteil der Beteiligung an Alibaba von ursprünglich rund 40 Prozent hatte sich Yahoo bereits getrennt. Die chinesische Handelsplattform ist an der Börse rund 200 Milliarden Dollar wert.

 00:44

Obama traf 110 Jahre alte Veteranin: US-Präsident Barack Obama (53) hat im Weißen Haus eine Besucherin empfangen, die mehr als doppelt so alt ist wie er: Emma Didlake, die während des Zweiten Weltkriegs beim US-Militär war, saß ihm in einem blauen Hosenanzug mit knallroten Turnschuhen gegenüber. "Mrs. Emma Didlake ist die älteste noch lebende Veteranin - 110 Jahre alt, geboren 1905", sagte Obama am Freitag (Ortszeit) anerkennend. Didlake, die nach Medienberichten in Detroit wohnt und auch Friseurin war, hatte die US-Hauptstadt im Rahmen eines Programms für ehemalige Militärangehörige besucht. Sie sei mit 38 Jahren als Mutter von fünf Kindern in ein Frauen-Corps gegangen, wo sie als Fahrerin eingesetzt worden sei, schieb die "Detroit Free Press".

 23:55

FBI prüft mögliches islamistisches Motiv für Attacke in Tennessee

Nach dem tödlichen Angriff auf Militärangehörige im US-Bundesstaat Tennessee verdichten sich Hinweise auf einen radikalislamischen Einzeltäter. Der Vorsitzende des Heimatschutzausschusses im Repräsentantenhaus, der Republikaner Michael McCaul, sagte am Freitag, dass die Ermittler in der Internetkommunikation des Schützen nach möglichen Verbindungen zur Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und anderen Extremistengruppen suchen würden. "Meiner Einschätzung nach, meiner Erfahrung nach war das eine IS-inspirierte Attacke", sagte McCaul. Es sei genau die Art von Zielen angegriffen worden, die vom IS genannt worden seien.

 23:24

ISIS-Autobombe im Irak tötete mindestens 80 Menschen

Bei der Explosion einer Autobombe auf einem belebten Markt im Irak sind mindestens 80 Menschen getötet worden. Unter ihnen seien auch Kinder gewesen, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Anschlag habe sich in Khan Bani Saad ereignet, rund 30 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bagdad. Zuvor war von 21 Toten die Rede. Zu dem Angriff bekannte sich die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS, ISIS). Sie hat schon mehrmals Anschläge in der Gegend verübt. Die Organisation kontrolliert weite Teile Syriens und des Iraks und hat über die Staatsgrenze hinweg ein Kalifat ausgerufen.

 22:55

Soldaten-Killer in Chattanooga war bewaffnet für “Einmann-Krieg”

Amokläufer Mohammad Youssuf Abdulazeez (24) war bei seinem Attentat auf zwei Militäreinrichtungen in Chattanooga (Tennessee) bis an die Zähne bewaffnet, so die Polizei: Die Opferbilanz hätte noch viel höher ausfallen können, wäre der Killer nicht von der Polizei bei einem Feuergefecht gestoppt worden. Der in Kuwait geborene, eingebürgerte Amerikaner hatte zwei Sturmgewehre und zwei Pistolen bei sich, dazu zahlreiche Magazinklipps. Die Behörden erstellten ein detailliertes Protokoll der Bluttat vom Donnerstag zusammen: Abdulazeez hatte zuerst aus einem gemieteten Pickup-Truck mit einer Maschinenpistole das Feuer auf ein Büro zur Anwerbung von Armeerekruten in einem Einkaufszentrum eröffnet. Dutzende Kugeln durchschlugen eine Scheibe, doch verletzt wurde niemand. Der Schütze raste zu einer zehn Kilometer entfernten Kaserne der US-Marine, wo Reservisten ausgebildet werden. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Er durchbrach mit dem Wagen das Gate, erschoss vier Marinesolden, bevor ihn Cops töteten. Ermittlungen laufen, ob es sich um einen ISIS-Terroranschlag handeln könnte. Abdulazeez hatte in einem Blog zumindest Andeutungen auf mögliche religiöse Motive gemacht. “Das Leben ist kurz und bitter”, schrieb er. Und belohnt werde, wer sich “Allah unterwerfe”. Der Mann war dazu jüngst nach Jordanien gereist: Das FBI prüft, ob er dort Kontakte zu Terrorverdächtigen hatte.

 22:42

NASA zeigte erste Nahaufnahmen des Pluto-“Herz”

Fast sieht es so aus, als hätte die Schöpfungskraft des Universums ausgerechnet am Rand unseres Sonnensystems besondere Kreativität an den Tag gelegt. Die nun laufend aus fast fünf Milliarden Kilometern Distanz eintrudelnden Aufnahmen des Zweigplaneten Pluto und seinen Moden, aufgenommen von der NASA-Sonde “New Horizons” führen bei Astronomen zu Begeisterung aber auch Konsternation. Freitag wurde eine hochauflösende Detailaufnahme des riesigen Flecks am Pluto in der Form eines Herzens veröffentlicht. Zu sehen sind eisige Plateaus und neuerlich hohe Eisberge. Erstaunlich vor allem: Die Oberfläche des Himmelskörpers dürfte nur 100 Millionen Jahre alt sein. Die Sonde schoss insgesamt 16.000 Fotos, die in den nächsten 16 Monaten zur Erde gefunkt werden sollen.

 22:30

US-Bürgermeister beschimpft First Lady als “Gorillagesicht” und Obama als “Affenmann!” Der Stadtchef des Ortes Airway Heights im US-Staat Washington, Patrick Rushing, hatte unfassbare, rassistische Beschimpfungen gegen das Präsidentenpaar auf Facebook gepostet. Er verglich Michelle Obama mit einem Gorilla und Amerikas ersten Afroamerikaner im Oval Office als “Affenmann”. In dem Eintrag machte er sich dann auch noch über Obamas Ohren lustig… Fast noch schlimmer: Der Rassist weigert sich, zurückzutreten. Er stellte zwar fest, dass er einen Fehler machte, doch ein Rücktritt würde suggerieren, dass er ein Rassist sei, argumentiert er: “Der bin ich nicht…”, schrieb Rushing wieder auf Facebook. Der Stadtrat berät nun über weitere Schritte.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.