USS Carl Vinson

Umstritten

Details zu Osamas Seebestattung

Der getötete Terrorpate wurde gewaschen, in Laken gewickelt, im Meer versenkt.

Navy Seals haben Osama Bin Laden in seinem Anwesen in Pakistan getötet. Anschließend wurde die Leiche Bin Ladens an Bord des Flugzeugträgers "USS Carl Vinson" gebracht und danach irgendwo im Norden des Arabischen Meeres ins Meer geworfen. Wo genau bleibt ein Geheimnis. Allerdings kündigten die USA an, ein Video der Seebestattung und eventuell auch Fotos der Leiche Bin Ladens zu veröffentlichen.

40 Minuten-Zeremonie
Der "Telegraph" berichtet, dass der Körper des Verstorbenen gewaschen und anschließend in ein weißes Laken gewickelt wurde. "Dann wurde er in einen beschwerten Sack gesteckt", berichtet einer der Soldaten. Ein Offizier machte einige religiöse Ausführungen, die auf Arabisch übersetzt wurden. Dann wurde der Körper auf ein flaches Brett gelegt und ins Wasser gekippt. Die ganze Zeremonie dauerte etwa 40 Minuten.

Die USA erklärten, dass man Bin Ladens Leiche respektvoll behandelt habe und sich an islamisches Recht gehalten habe. Das ist nur zum Teil wahr, denn Seebestattungen sind nur als Notlösung gedacht, wenn der Tod auf hoher See eintritt.

Keine Pilgerstätte
Der eigentliche Grund für die Seebestattung ist viel einfacher: Die USA wollten die Leiche so schnell wie möglich loswerden und gleichzeitig verhindern, dass das Grab Bin Ladens zur Pilgerstätte wird.



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