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Serie von Razzien

Brüssel: Terror lähmt EU-Hauptstadt

Terror-Jagd in Brüssel - Behörden suchen nach Salah Abdeslam.

Die Millionenstadt Montagfrüh: Während der Ausnahmezustand das öffentliche Leben den dritten Tag in Folge lähmt, nehmen Elitepolizisten bei Razzien fünf Verdächtige fest. Stunden später wird die Town Hall evakuiert: Terroralarm. Die belgische Polizei konnte am Montag einen vierten Terror-Verdächtigen festnehmen, der im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris stehen soll. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen. Ihm wird vorgeworfen, einer Terrorgruppe anzugehören und an einem terroristischen Akt beteiligt gewesen zu sein, teilte die Staatsanwaltschaft in Brüssel mit.

Die Polizei-Offensive in der EU-Hauptstadt ging zu Wochenstart weiter. Erst Sonntagabend rückte eine Armada an schwer bewaffneten Beamten zu 19 Hausdurchsuchungen an mehreren Orten aus, auch zur Islamisten-Hochburg Molenbeek. Bilanz: 16 Festnahmen, darunter aber nicht Paris-Attentäter Salah Abdeslam (26). Die Polizei stieß auf eine Geldsumme von 26.000 Euro.

1.000 Polizisten auf der Jagd nach Terroristen

„Es besteht die Gefahr, dass mehrere Attentäter mit Waffen und Sprengstoff an verschiedenen Orten gleichzeitig zuschlagen“, warnte Belgiens Premier Charles Michel. So gilt auch am Dienstag die höchste Terrorwarnstufe: Die U-Bahn bleibt geschlossen, auch Schulen, Unis und Kindergärten. Bewohner sollten belebte Orte meiden, der Grand Place war menschenleer. Ein Großaufgebot von 1.000 Beamten und Soldaten jagte am Montag die mutmaßlichen Terroristen. Maskiert und mit Maschinengewehren im Anschlag sicherten sie die Stadt. Auch die EU-Ministerräte waren vom Terror überschattet: Während Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Sophie Karmasin (ÖVP) ihre Termine absagten, reiste Finanzminister Hans Jörg Schelling zur Eurogruppe-Sitzung. (prj)

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Suche nach Salah Abdeslam

Aber die Behörden wünschen sich besonders Salah Abdeslam zu schnappen. Von dem 26-Jährigen fehlt weiter jede Spur. Der Franzose wird verdächtigt, bei den Anschlägen von Paris eine wichtige Rolle gespielt zu haben. Sein Bruder Brahim sprengte sich während der Anschlagsserie in einem Restaurant in die Luft. Einer seiner festgenommenen Komplizen hatte seiner Anwältin zufolge angegeben, Abdeslam wenige Stunden nach den Attentaten in Paris im Brüsseler Stadtteil Laeken abgesetzt zu haben. Zudem hätte der Verdächtige auch noch seine Sprengstoffjacke bei sich.

"Alle wissen, dass von ihm eine gewisse Gefahr ausgeht", sagte Innenminister Jambon. "Er ist folglich ein wichtiges Ziel." Er könne aber keine Details der Ermittlungen nennen, diese seien "zu sensibel". Angaben dazu könnten die weiteren Untersuchungen behindern. Medienberichte, wonach der seit den Anschlägen von Paris am 13. November gesuchte Abdeslam Richtung Deutschland geflüchtet sei, wollte er nicht kommentieren.

Leben soll weitergehen
Der Minister forderte trotz der höchsten Terrorwarnstufe die Brüsseler auf, ihr Leben möglichst normal fortzusetzen. "Wir ergreifen die notwendigen Maßnahmen, um die Sicherheit der Menschen sicherzustellen", sagte Jambon. "Aber das Leben in Brüssel sollte weitergehen, das wirtschaftliche Leben und das gesellschaftliche Leben." So blieben die Behörden geöffnet, "die Beamten kommen zur Arbeit".

© APA
Othmar Karas
× Othmar Karas

Karas: "Angespannte Besorgnis in Brüssel"

Wie Europapolitiker Othmar Karas die Lage in Brüssel und Straßburg erlebt. „Es herrscht in Brüssel eine angespannte Besorgnis“, berichtet EU-Politiker Othmar Karas. „Es sind mehr Polizisten und Militärs als Zivilisten in der Stadt, Hubschrauber kreisen über großen Plätzen. Es ist ein beklemmendes Gefühl“, so Karas. Aber: eEs gebe in Brüssel auch eine Diskussion, ob der Ausnahmezustand angemessen ist. „Ich bin für Vorsicht, aber gegen Panik.“ Auch in Straßburg, wo Karas am Montag weilte, gebe es mehr Kontrollen.Tragischer Vorfall bei einer Razzia in der südfranzösischen Stadt Toulon: Ein Zöllner soll getötet worden sein, berichteten mehrere Medien. Ein Mann hätte auf die Polizisten mit einem Sturmgewehr gefeuert, als diese sein Haus am Montag wegen Verdachts des Waffenschmuggels filzen wollten. Der Mann wurde verhaftet, ein Verdächtiger flüchtete. Unklar war, ob die Razzia im Zusammenhang mit den Attentaten in Paris stand.130 Toten stand.



oe24 berichtete natürlich LIVE über die Ereignisse. Hier finden Sie unseren Live-Ticker zum Nachlesen.



 22:37

US-Luftwaffe zerstört Öltanklaster des IS in Syrien

Im Kampf gegen die Finanzierungsquellen der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat die US-Luftwaffe nach eigenen Angaben am Wochenende 283 Öltanklaster zerstört. Die Angriffe am Samstag seien im Osten Syriens zwischen Hassaka und Deir al-Zor (Deir Ezzor) erfolgt, teilte das Pentagon am Montag mit.

 21:35

Anti-Terror-Kosten gefährden Parise Budgetziel nicht

Die angekündigte Verstärkung der Sicherheitskräfte in Frankreich nach den Anschlägen in Paris gefährdet laut Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem die Haushaltsziele des Landes voraussichtlich nicht. "Sicherheit steht im Moment an erster Stelle", sagte Dijsselbloem am Montagabend nach einem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel.

 19:44

Bombengürtel ohne Zünder bei Paris gefunden

Die französische Polizei meldet, dass ein Bombengürtel ohne Zünder in Montrouge, einem Vorort von Paris, gefunden worden sei. Ein Polizeisprecher teilte außerdem mit, dass der inaktive Bombengürtel von einer Reinigungskraft in einem Schutthaufen gefunden worden sei.

Die Polizei würde den Gürtel zurzeit untersuchen, um festzustellen, ob er bei den tödlichen Anschlägen von Paris verwendet worden sein könnte.

 19:32

Belgien: Polizei schnappt vierten Terror-Verdächtigen von Paris

In Belgien hat die Polizei einen vierten Terrorverdächtigen gefasst, der bei den Anschlägen von Paris eine Rolle gespielt haben soll. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.

Ihm wird vorgeworfen, einer Terrorgruppe anzugehören und an einem terroristischen Akt beteiligt gewesen zu sein, teilte die Staatsanwaltschaft in Brüssel mit.

Der Mann war am Sonntagabend bei dem Großeinsatz in der Brüsseler Innenstadt gefasst worden.

 19:30

Brüssel: U-Bahnen und Schulen bleiben auch am Dienstag geschlossen

Die Verlängerung der maximalen Terrorwarnstufe für Brüssel Montagabend hat auch Auswirkungen auf den Metro-Betrieb und die Schulen. Die U-Bahnen werden am Dienstag weiterhin nicht fahren, auch die Schulen sind wie schon am Montag geschlossen. Erst für Mittwoch soll sowohl die Metro ihren Betrieb wieder aufnahmen und auch die Schulen wieder geöffnet werden.

 19:19

+++ Belgischer Premier: Terroralarm in Brüssel bleibt auf höchster Stufe +++

Belgien hat die höchste Terrorwarnstufe für die Hauptstadt Brüssel erneut verlängert. Das teilte Premierminister Charles Michel nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am Montag mit.

Ein belgischer Antiterror-Richter erhob am Montag Anklage gegen einen am Vortag festgenommenen Verdächtigen wegen der Anschläge von Paris. Dies teilte das Büro des Generalstaatsanwalts am Abend in Brüssel mit. Die gemeinsam mit dem Mann festgenommenen anderen 15 Verdächtigen seien wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

 18:26

288 Polizisten mehr für Brüssels Schulen geplant

Die Lage in Brüssel bleibt wegen der Terrorgefahr mehr als prekär. Montagabend wurde vorerst noch keine Entscheidung der belgischen Regierung über eine Wiedereröffnung der Schulen in der EU-Hauptstadt am Dienstag getroffen.

Der Bürgermeister von Brüssel, Yvan Mayeur, will die am Montag geschlossenen Schulen wieder öffnen. Doch sei bisher noch kein Beschluss gefasst worden, berichtete "Le Soir" am Abend im Internet. Jedenfalls wolltlen die sechs Polizeibezirke in Brüssel eine Verstärkung mit 288 zusätzlichen Polizisten, um eine Schulöffnung bewerkstelligen zu können.

 17:39

Paris: Mehr Überwachungskameras und Sicherheitspersonal

Mit mehr Überwachungskameras und Personal will die Stadt Paris nach den Anschlägen vom 13. November für mehr Sicherheit sorgen. "Wir werden die Sicherheit der öffentlichen Einrichtungen verstärken", versprach die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Montag im Pariser Stadtrat. So sollten 165 neue Überwachungskameras installiert und 30 Sicherheitsmänner eingestellt werden.

 17:03

Belgische Bildungsministerin fordert Sicherheitsraum in Schulen

Die belgische Bildungsministerin Joelle Milquet hat angesichts der höchsten Terrorwarnstufe in Brüssel für Schulen die Einrichtung von "Sicherheitsräumen" verlangt. Dies müsse für alle Gebäude mit Schülern zwischen sechs und 14 Jahren gelten.

 15:31

Cameron stützt Hollandes Bemühen um Anti-IS-Allianz

Zum Start seiner diplomatischen Offensive im Kampf gegen den IS hat Frankreichs Präsident Francois Hollande Rückendeckung des britischen Premierministers David Cameron erhalten. Er sei der "festen Überzeugung", dass sich sein Land an den Luftangriffen gegen die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien beteiligen solle, sagte Cameron am Montag nach einem Treffen mit Hollande in Paris.

 14:49

Insgesamt 21 Festnahmen nach Anti-Terror-Einsatz in Brüssel

Bei dem groß angelegten Anti-Terror-Einsatz der belgischen Polizei sind seit Sonntagabend insgesamt 21 Verdächtige festgenommen worden. Außerdem habe es am Montag fünf weitere Hausdurchsuchungen in Brüssel sowie zwei im Raum der ostbelgischen Stadt Lüttich gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft laut "Le Soir" weiter mit. Demnach wurde bei den Einsätzen eine Geldsumme von 26.000 Euro entdeckt.

 14:15

Terror von Paris facht Diskussion um Verschlüsselung neu an

Sofort nach den Anschlägen von Paris ließen amerikanische Geheimdienste keinen Zweifel daran, was sie für eine bessere Terror-Abwehr haben wollen: einen leichteren Zugriff auf verschlüsselte Daten. CIA-Direktor John Brennan verwies darauf, dass die Verbreitung von Krypto-Technologien "den Geheimdiensten den Einblick erschwert, den sie brauchen". Er hoffe, dass der Terror in Paris auch "ein Weckruf" vor allem für die Europäer sein werde, sagte der Geheimdienstchef bei einer Veranstaltung in Washington.

 14:08

Kampfjets zu Anti-IS-Einsätzen

Zehn Tage nach den Anschlägen von Paris haben französische Kampfjets vom Flugzeugträger "Charles de Gaulle" aus Einsätze gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geflogen. Die Rafale-Kampfflugzeuge starteten am Montag von dem im östlichen Mittelmeer liegenden Flugzeugträger, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete.

 13:55

EILT: Zöllner bei Razzia in Frankreich getötet

Bei einer Razzia in der südfranzösischen Stadt Toulon ist Medienberichten zufolge ein Zöllner getötet worden. Ein Mann hätte auf die Beamten mit einem Sturmgewehr gefeuert, als diese sein Haus Montagfrüh wegen des Verdachtes des Waffenschmuggels durchsuchen wollten, berichteten mehrere französische Medien. Der Angreifer wurde festgenommen, ein weiterer Verdächtiger konnte fliehen.

Ein weiterer Beamter wurde bei der Schießerei verletzt. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt. Unklar war, ob die Razzia im Zusammenhang mit den Attentaten in Paris mit 130 Toten stand.

 13:44

Keine Verbindung von verfolgtem BMW zu Paris

Die belgischen Sicherheitsbehörden haben zurückgewiesen, dass ein am Sonntagabend bei Lüttich kontrollierter und angeblich nach Deutschland entkommener BMW im Zusammenhang mit dem laufenden Anti-Terror-Einsatz nach den Anschlägen von Paris steht.

 13:17

Hausdurchsuchungen auch in Lüttich

Zudem seien in der Früh fünf zusätzliche Hausdurchsuchungen im Raum Brüssel und im Bereich der ostbelgischen Stadt Lüttich durchgeführt worden, hieß es. Bei einer Durchsuchung am Sonntagabend seien 26.000 Euro sichergestellt worden.

 13:15

EILT: Fünf weitere Verdächtige festgenommen

Bei der Fahndung nach mutmaßlichen Terroristen hat die belgische Polizei fünf weitere Verdächtige festgenommen. Sie würden nun ebenso wie die 16 am Sonntagabend bei einem Großeinsatz Festgenommenen von der Polizei verhört, teilte die Staatsanwaltschaft in Brüssel am Montag mit.

 12:54

Wer ist Salah Abdeslam?

Salah Abdeslam ist derzeit wohl der weltweit am meisten gesuchte Terrorist. Dennoch bleibt der Paris-Attentäter weiterhin ein Mysterium.

Hier lesen Sie mehr dazu >>>

 12:43

Fahndung geht weiter

"Es ist klar, dass die Aktion noch nicht beendet ist", sagte der belgische Innenminister Jan Jambon am Montag im Sender RTBF. Der Großraum Brüssel ist weiter im Alarmzustand.

 12:11

Diskussionen in Österreich

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) will ihre Vorschläge zur Terror-Prävention innerhalb einer Woche konkretisieren und Anfang kommender Woche vorstellen. Die Ressortchefin kann sich etwa Hausarrest oder Fußfesseln für potenzielle Terroristen vorstellen. Dass die SPÖ zumindest Diskussionsbereitschaft signalisiert habe, wertet sie positiv.

 11:36

Rom startet mit Sicherheitsplan in das Heilige Jahr

Zwei Wochen vor dem am 8. Dezember beginnenden Heiligen Jahr ist in Rom am Montag ein Sicherheitsplan zur Vorbeugung von Terroranschlägen in Kraft getreten. 2.000 Soldaten und Polizisten sind von jetzt an im Dauereinsatz, um sensible Einrichtungen in der Ewigen Stadt zu bewachen, darunter die Peterskirche, die Basiliken in der Stadt, Flughäfen und Bahnhöfe.

 11:35

Klimagipfel im Schatten des Terrors

Der Mensch ist die einzige Spezies, der es gelingen könnte, ihren eigenen Lebensraum zu zerstören. Um das zu verhindern, soll beim einem UN-Gipfel in Paris ein internationaler Klimavertrag erarbeitet werden. Die Minister verhandeln in einer Stadt im Ausnahmezustand.

"Jetzt erst recht", sagte die Leiterin des UN-Klimasekretariats, Christina Figueres, wenige Stunden nach der verheerenden Terrorserie von Paris. Auch Frankreichs Regierung will den UN-Klimagipfel nicht absagen, der am kommenden Montag in Paris beginnen soll. Dass mehr als 130 Staats- und Regierungschefs zum Auftakt in der vom Terror verwundeten französischen Hauptstadt anreisen, soll nicht nur zeigen, dass sie die Risiken des Klimawandels ernst nehmen. Es soll auch ein Beweis sein dafür, dass sich die Weltgemeinschaft nicht dem Diktat islamistischer Fanatiker unterwirft.

 10:51

Auch EU-Ministerräte von Ereignissen überschattet

In Brüssel sind auch die EU-Ministerräte zu den Bereichen Bildung und Jugend am Montag von der höchsten Terror-Alarmstufe überschattet. Die österreichischen Vertreterinnen Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Sophie Karmasin (ÖVP) sagten ihre Teilnahme ab. Heinisch-Hosek verhandelt in Wien über die Bildungsreform und im Karmasin-Büro war von anderen Terminen im Inland die Rede.

 10:44

Terror-Gefahr weiterhin hoch

Die Terrorgefahr ist nach Worten des belgischen Innenministers Jan Jambon immer noch hoch. Jambon forderte die Menschen aber auf, nicht in Panik zu verfallen: "Das ökonomische und soziale Leben muss weitergehen."

 10:29

Cameron drängt auf britische Luftangriffe

Der britische Premierminister David Cameron hat nach den Anschlägen von Paris erneut auf Luftangriffe seines Landes gegen die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien gedrungen. Bei einem Treffen mit Frankreichs Staatschef Francois Hollande sagte Cameron am Montag in Paris, er unterstütze die französischen Luftangriffe in Syrien.

 10:04

Salah Abdeslam in Deutschland

Weiter Suche nach dem Paris-Attentäter. Nun gibt es eine neue Spur.

Hier geht's zur Story >>>

 09:56

Bahnstreik in Belgien erschwert Lage zusätzlich

Das öffentliche Leben in Brüssel wird wegen der höchsten Terror-Alarmstufe nun auch noch durch einen Bahnstreik stark in Mitleidenschaft gezogen. Dabei handelt es sich nach Angaben der belgischen Bahn SNCB um sektorielle Streiks bei den Städten Namur, Charleroi oder Tornai.

 09:19

Hollande und Cameron besuchten Konzerthalle Bataclan

Nach den Attentaten in Paris haben Frankreichs Präsident Francois Hollande und der britische Premierminister David Cameron am Montag gemeinsam die Konzerthalle Bataclan besucht. Im Kurzbotschaftendienst Twitter veröffentlichte Cameron ein Foto, das ihn "Schulter an Schulter" mit dem französischen Staatschef vor dem Veranstaltungsort zeigt, in dem am 13. November 89 Menschen getötet worden waren.

 09:07

Katzen auf Twitter

Während der nächtlichen Razzien baten die Behörden in Brüssel, keine Details zu den Durchsuchungen zu twittern. Die Menschen reagierten darauf auf eine besondere Art und Weise.

Hier geht's zur Story >>>

 08:58

Suche nach Salah Abdeslam

Weiterhin suchen die Behörden fieberhaft nach Salah Abdeslam. Er ist der Bruder eines der Pariser Selbstmordattentäter und wohnte zuvor im Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Abdeslam soll sich am 13. November an den Anschlägen in Paris mit 130 Toten beteiligt haben und seitdem in Belgien verstecken.

 08:55

Verletzter Flüchtiger von Polizei gefasst

Insgesamt 19 Hausdurchsuchungen hat es beim Anti-Terror-Einsatz der Sicherheitskräfte in Brüssel in der Nacht auf Montag gegeben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft seien 16 Personen inhaftiert worden. Einer von den Verdächtigen war bei einem Fluchtversuch mit einem Auto verletzt worden, berichtete "Le Soir".