Fast 30 Tote nach Taifun

China

Fast 30 Tote nach Taifun

Zehntausende Haushalte ohne Strom - Sturm abgeschwächt.

Durch den Taifun "Soudelor" sind in China und Taiwan fast 30 Menschen getötet worden. Wie staatliche chinesische Medien am Montag berichteten, starben 21 Menschen in den Provinzen Anhui, Fujian und Zhejiang, fünf weitere wurden noch vermisst. In Taiwan kamen mindestens acht Menschen ums Leben, zehntausende Haushalte waren auch am Montag noch ohne Strom.

"Soudelor" hatte am Wochenende mit Spitzengeschwindigkeiten von 230 Stundenkilometern in der Region gewütet, er war der bisher schwerste Taifun des Jahres. Am Montag beruhigte sich die Lage, der Sturm wurde von den Wetterbehörden zu einem tropischen Tief heruntergestuft. In China wütete "Soudelor" besonders in den Küstenregionen im Osten, wo er schwere Erdrutsche und Überschwemmungen auslöste. Den Schaden bezifferten die chinesischen Behörden auf umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro.

Der Sturm richtete auch in Taiwan schwere Schäden an. Flüsse traten über die Ufer, Bäume wurden entwurzelt, es gab teils schwere Erdrutsche. Mindestens acht Menschen wurden getötet und mehr als 400 verletzt, wie aus Statistiken der taiwanischen Regierung hervorging. Zehn Menschen wurden noch vermisst. Mehr als 50.000 Haushalte waren auch am Montag weiter ohne Strom, zeitweise hatten am Wochenende 4,3 Millionen Haushalte ohne Elektrizität auskommen müssen. Rettungskräfte brachten Nahrungsmittel und Wasser in die betroffenen Regionen.
 



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