Le Pen eröffnet

Rechtsextreme legen zu

Le Pen eröffnet "Kampf um Frankreich"

Der Front National hat das beste Wahlergebnis seiner Geschichte erzielt.

Marine Le Pen , die im ersten Wahldurchgang der französischen Präsidentschaftswahlen mit knapp 20 Prozent das beste Ergebnis in der Geschichte der rechtsextremen Front National (FN) errungen hat, zeigte sich am Wahlabend vor Anhängern überzeugt, dass "der Kampf um Frankreich gerade erst begonnen" habe. Die "Welle Bleue Marine" werde das "System erschüttern" und sich als "einzige und wahrhafte Opposition zur "ultra-liberalen Linken" positionieren.

Diashow: Marine le Pen gibt ihre Stimme ab

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Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich
Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich

Die Chefin der rechtsextremen Front National liegt laut Umfragen zwischen 15 bis 18 Prozent.

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Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich
Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich

Die Chefin der rechtsextremen Front National liegt laut Umfragen zwischen 15 bis 18 Prozent.

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Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich
Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich

Die Chefin der rechtsextremen Front National liegt laut Umfragen zwischen 15 bis 18 Prozent.

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Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich

Die Chefin der rechtsextremen Front National liegt laut Umfragen zwischen 15 bis 18 Prozent.

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Die Chefin der rechtsextremen Front National liegt laut Umfragen zwischen 15 bis 18 Prozent.

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Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich
Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich

Die Chefin der rechtsextremen Front National liegt laut Umfragen zwischen 15 bis 18 Prozent.

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Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich
Le Pen wählte in Henin-Beaumont in Nordfrankreich

Die Chefin der rechtsextremen Front National liegt laut Umfragen zwischen 15 bis 18 Prozent.

Durch das Wahlergebnis habe sich die FN heute einen Platz am "Tisch der Eliten" erkämpft. Man werde nun in den Kampf mit dem internationales Finanzwesen, den Banken und den multinationale Konzernen ziehen und "die Werte der Nation höher als je zuvor halten". Dieser Weg würde zurück zum Wirtschaftswachstum und zum "Glück Franzose zu sein" führen. Anders als Jean-Luc Melenchon von der Linksfront, der bereits kurz nach 20.00 Uhr eine Wahlempfehlung für Francois Hollande ausgesprochen hatte, fehlte ein entsprechender Vorschlag in der Ansprache Le Pens - bereits während des Wahlkampfes hatte die Spitzenkandidatin der extremen Rechten eine Wahlempfehlung zwischen beiden Wahldurchgängen ausgeschlossen.

Mit knapp 20 Prozent der Stimmen übertrifft Marine Le Pen das historische Ergebnis ihres Vater aus dem Jahr 2002: Jean-Marie Le Pen landete damals mit 16,9 Prozent auf dem zweiten Platz hinter dem konservativen Kandidaten Jacques Chirac und warf damit den Sozialisten Lionel Jospin aus dem Rennen. Im zweiten Wahldurchgang gelang Chirac mit 82,2 Prozent dann jedoch ein haushoher Sieg. 2007 konnte Jean-Marie Le Pen lediglich 10,4 Prozent der Stimmen auf sich verbuchen.

Ihren Erfolg hat Marine Le Pen auf Themen aufgebaut, die jenen des amtierenden Präsidenten sehrt ähneln, so etwa die Immigration und die Sicherheit; dazu kamen aber weitere Elemente wie der Wirtschaftsprotektionismus und der Ausstieg aus dem Euro, in denen sie sich drastisch von den regierenden Konservativen unterschied. Die Ex-Anwältin und Mutter von drei Kindern war auch stets darum bemüht, die "Front National" vom antisemitischen und erzkatholischen Anstrich zu befreien, der ihr über Jahre hinweg anhaftete. Einen Namen machte sich Marine Le Pens im Jahr 2005, als sie den Wahlkampf beim Referendum zur EU-Verfassung anführte und mit deren Ablehnung einen Erfol für sich verbuchen konnte. Von diesem Zeitpunkt an begann sie mit Unterstützung ihres Vaters den Aufstieg an die Parteispitze, wo sie vor knapp eineinhalb Jahren anlangte.

Diashow: Sarkozy und Bruni bei der Stimmabgabe

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Schicksalstag für Sarkozy
Schicksalstag für Sarkozy

In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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Schicksalstag für Sarkozy
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In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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Schicksalstag für Sarkozy

In einer Oberschule des schicken 16. Pariser Arrondissements wählte das amtierende Präsidenten-Paar.

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