Heli-Einsatz am AKW abgebrochen

Kampf gegen den Atom-GAU

Heli-Einsatz am AKW abgebrochen

Der Mantel von Reaktor 3 dürfte weniger beschädigt sein, als erwartet.

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Der Löscheinsatz mit Helikoptern über dem Reaktor 3 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins ist abgebrochen worden. Das berichtete der Fernsehsender NHK.

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    Zu hohe Radioaktivität
    Einen Grund nannte die Sprecherin zunächst nicht. Laut der Nachrichtenagentur Kyodo war es den Sicherheitsgruppen wegen der hohen Radioaktivität nicht möglich, Wasser von der Luft aus auf das Gebäude zu sprühen.

    Erster Heli war unterwegs

    Fernsehbilder zeigten am Mittwoch einen Helikopter auf dem Weg zu dem Atomkraftwerk, über dem er Wasser zur Kühlung eines Reaktors abwerfen sollte. Die Tageszeitung "Yomiouri Shimbun" berichtete auf ihrer Internetseite, insgesamt sollten etwa vier Militärhubschrauber des Typs CH-47 Chinook zum Einsatz kommen.

    Reaktor 3: Mantel nicht ernsthaft beschädigt
    Der innere Reaktormantel von Block 3 im Atomkraftwerk Fukushima Eins ist nach Regierungsangaben wahrscheinlich nicht ernsthaft beschädigt. Das sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwochabend (Ortszeit). Am Vormittag hatte er noch mitgeteilt, dass der Mantel womöglich schwer beschädigt sei.

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      Das Fernsehen hatte Bilder gezeigt, wie stundenlang dichte Rauchschwaden von der Anlage aufstiegen. Das schwere Erdbeben vom Freitag hatte Schäden an mehreren japanischen Atommeilern zur Folge. In Fukushima kämpfen Techniker seitdem gegen eine Kernschmelze.

      Techniker sind wieder im AKW
      Die Techniker, die am Mittwochvormittag (Ortszeit) aus Sicherheitsgründen das schwer beschädigte japanische Atomkraftwerk Fukushima eins verlassen hatten, sind wieder in die Anlage zurückgekehrt. Die Arbeiter hätten nach ungefähr einer dreiviertel Stunde Unterbrechung ihre Arbeit zur Kühlung der Reaktoren wieder aufnehmen können, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco.

      Hatten das Kraftwerk zuvor verlassen

      Zuvor hatten die Techniker vorübergehend das AKW verlassen. In der Anlage war es in Folge der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in mehreren Reaktorblöcken zu Explosionen gekommen, große Mengen Radioaktivität wurden freigesetzt. Möglicherweise wurde ein Teil der Schutzhülle des Reaktors 3 beschädigt, im Reaktor 4 brannte es mehrfach.

      Edano: Keine Gefahr außerhalb der Sicherheitszone
      Im weiteren Umfeld des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins besteht nach japanischen Regierungsangaben keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Anrainer. Diese Angabe gelte für eine Entfernung von 20 bis 30 Kilometern um die Reaktoren, sagte der Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch in Tokio.

      In diesem Radius hatte die Regierung bereits zuvor die Menschen aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Den näheren Bereich bis 20 Kilometer rund um das havarierte Kraftwerk sollten die Menschen verlassen. Edano sagte weiter, unmittelbar am Kraftwerk sei die Strahlung konstant.

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