Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

03:50
 

Finnische Koalition einigte sich auf Reform: Bruch vermieden

In Finnland hat sich die Mitte-Rechts-Regierung auf Kostensenkungen im Gesundheitssystem verständigt und damit einen Bruch des Koalition vermieden. Ministerpräsident Juha Sipila kündigte Samstagfrüh an, die drei Parteien hätten sich auf einen Kompromiss geeinigt. Details sollen am Montag verkündet werden. Sipila, erst seit fünf Monaten im Amt, hatte am Donnerstag überraschend mit dem Bruch der Koalition gedroht, sollte es bis Freitag in der Frage keine Lösung geben. Unter den drei Parteien war es schon zuvor wiederholt zum Streit über Kostenkürzungen und Reformen gekommen. Analysten haben bereits infrage gestellt, ob die Regierung stabil genug ist, um die anstehenden Aufgaben zu lösen Das Land mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern ist seit drei Jahren in der Rezession. Der Niedergang des einstigen Handy-Weltmarktführers Nokia, die wirtschaftliche Talfahrt des wichtigen Handelspartners Russland und wenig flexible Arbeitsmarkt-Regeln haben tiefe Spuren hinterlassen. Regierungschef Sipila, der im Wahlkampf gesagt hatte, Finnland könne angesichts der Probleme das nächste Griechenland werden, will nun auf lange Sicht zehn Milliarden Euro einsparen, davon drei Milliarden im Gesundheitssektor.

02:50
 

Ratingagentur Moody's stuft Ausblick für Ungarn hoch auf "positiv"

Die Ratingagentur Moody's hat den Ausblick für Ungarns Kredit-Rating auf "positiv" von bisher "stabil" angehoben. Zur Begründung erklärte die Agentur am Freitag, die ungarische Regierung mache Fortschritte bei der Verringerung des Haushaltsdefizits. Zudem habe sich der wirtschaftliche Ausblick verbessert und der Trend werde sich voraussichtlich fortsetzen. Mit dem hochgestuften Ausblick könnte auch das Rating selbst auf lange Sicht angehoben werden. Am Freitag beließ es Moody's zunächst weiter bei "Ba1" und damit weiterhin eine Stufe unterhalb des begehrten Investment-Grade-Niveaus.

02:09
 

Erneut Proteste nach Disco-Brand in Rumänien

Nach der Brandkatastrophe in einer Diskothek in Bukarest und dem Rücktritt von Regierungschef Victor Ponta haben erneut tausende Rumänen gegen Korruption und Machtmissbrauch protestiert. In mehreren großen Städten gingen am Freitag insgesamt rund 15.000 Demonstranten auf die Straßen. In der Hauptstadt Bukarest rief die Menge "Zu viel Korruption, zu wenig Gerechtigkeit" und "Korruption tötet". Mehrere hundert Menschen gedachten zudem mit einem Schweigemarsch der Toten der Brandkatastrophe von vor einer Woche. Die Massenproteste dauern bereits seit vier Tagen an. Ponta war angesichts des öffentlichen Unmuts am Mittwoch zurückgetreten. Er stand jedoch bereits vor der Brandkatastrophe stark unter Druck. Ihm werden Urkundenfälschung, Steuerbetrug und Geldwäsche in seiner Zeit als Anwalt in den Jahren 2007 bis 2011 sowie Freunderlwirtschaft bei der Ausübung seines Amts als Ministerpräsident vorgeworfen.

02:02
 

Pakistan setzt Rücknahme-Abkommen mit der EU aus

Pakistan hat ein Rücknahme-Abkommen für Flüchtlinge mit der EU ausgesetzt. Innenminister Chaudhry Nisar Ali Khan warf den EU-Ländern mit Ausnahme Großbritanniens am Freitag einen "offenkundigen Missbrauch" des Abkommens vor, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Die EU hat seit rund fünf Jahren ein Rücknahme-Abkommen mit dem Land. Es sieht vor, Einwanderer ohne Aufenthaltsrecht aus Pakistan und andere Staatsangehörige, die Pakistan auf ihrem Weg in die EU passiert haben, zurückzuführen. Entgegen der Vereinbarung schickten die EU-Länder jedoch aus Sicherheitsgründen Immigranten ohne ausreichende Überprüfung ihrer Nationalität nach Pakistan zurück, sagte Khan laut Radio Pakistan. Der Minister machte keine Angaben dazu, wann das Abkommen ausgesetzt wurde und welches EU-Land zuletzt Pakistaner unter Anwendung von Anti-Terror-Gesetzen nach Pakistan abgeschoben habe. EU-Vertreter in Islamabad sagten der Nachrichtenagentur AFP, sie hätten keine Kenntnis von einer solchen Maßnahme der pakistanischen Regierung. Laut Khan ist nur Großbritannien von dem Stopp ausgenommen.

01:22
 

Metrojet-Terror: Putin telefonierte mit Ägyptens Präsident

Nach dem womöglich durch einen Bombenanschlag verursachten Absturz einer russischen Passagiermaschine über der Sinai-Halbinsel wollen Ägypten und Russland bei der Flugsicherheit enger zusammenarbeiten. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi telefonierte am Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, wie die ägyptische Präsidentschaft in Kairo mitteilte Beide vereinbarten demnach, die "bilaterale Kooperation" zu verstärken, um die Sicherheit für russische Touristen in Ägypten zu gewährleisten und die Sicherheitsmaßnahmen für russische Flugzeuge zu verstärken. Nach dem Absturz vor rund einer Woche mit 224 Toten hatte Putin am Freitag sämtliche Flüge nach Ägypten gestoppt. Davor hatte Moskau Mutmaßungen über eine Bombe als Absturzursache als "Spekulation" abgetan. Der Stopp der Ägypten-Flüge hat drastische Auswirkungen: Nach Angaben des russischen Tourismusverbandes halten sich derzeit 45.000 russische Touristen in Ägypten auf, die Hälfte davon in Sharm el-Sheikh, wo der abgestürzte Airbus gestartet war.

23:46
 

Deutscher Innenminister macht Rückzieher bei Verschärfungen für Syrer

Nach seinem Vorstoß für verschärfte Regelungen für Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien hat der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) einen Rückzieher machen müssen. Es gebe noch "Gesprächsbedarf" und "deswegen bleibt es jetzt so wie es ist", sagte de Maiziere am Freitagabend in Berlin. Kurz zuvor hatte bereits der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Steffen Seibert, klargestellt, dass es bei der bisherigen Regelung bleibe. De Maiziere hatte am Freitag überraschend angekündigt, dass Syrer nur noch zeitlich begrenzt Schutz erhalten sollten und ihnen zudem der Familiennachzug verwehrt werden solle. Im Deutschlandradio hatte er gesagt, Syrer sollten künftig den sogenannten subsidiären Schutz erhalten. Diesen erhalten Personen, die nicht im Sinne der Genfer Konvention als Flüchtlinge anerkannt werden, die aber glaubhaft machen können, dass ihnen in ihren Herkunftsländern ein ernsthafter Schaden droht.

23:14
 

Kuba und Mexiko wollen Flüchtlingsstrom regulieren

Bei seinem ersten Staatsbesuch in Mexiko hat sich der kubanische Präsident Raul Castro mit seinem Amtskollegen Enrique Pena Nieto auf ein Memorandum zur Einwanderung geeinigt. Damit werde eine geordnete und sichere Migration ermöglicht, sagte der mexikanische Staatschef am Freitag in Merida im Bundesstaat Yucatan an der Golfküste. Zuletzt versuchten immer mehr Kubaner, über Mexiko in die USA zu gelangen. Angesichts des Tauwetters zwischen Havanna und Washington befürchten viele Kubaner offenbar, dass sie künftig nicht mehr so einfach in den Vereinigten Staaten aufgenommen werden.

23:00
 

Mysteriöser Start-Up will Tesla herausfordern

Kaum wer hatte von der Firma “Faraday Future” gehört, die weitgehend unter dem Radar in Gebäudekomplexen eines alten Nissan-Testgeländes in Kalifornien operiert. Jetzt jedoch verkündete die mysteriöse Elektroauto-Firma die Errichtung von Fertigungsstätten im Wert von einer Milliarde Dollar. Faraday ködert auch die besten Manager und Ingenieure in der Branche mit Top-Gehältern. Die Firma mit bereits 400 Mitarbeitern heuert zehn weitere Angestellte pro Woche und will offenbar den Elektroauto-Marktführern Tesla und BMW Konkurrenz machen. Unter den abgeworbenen Koryphäen bisher: Ein Karosserie-Developer von Tesla, der Top-Designer des Models BMW i8, ein Techniker von Ferrari und ein Batterien-Spezialist der Weltraumfirma Space X. Eine Rätsel weiterhin: Wie soll das Elektroauto aussehen? Und wer finanziert den Start-Up eigentlich? Die Firma teilte mit, dass man die Identität der Investoren geheim halten wolle…

22:45
 

Gefasst nach 37 Jahren: Ausgebrochener Mörder ging Marshals ins Netz

Oscar Juarez (66) war in den Siebzigern wegen des Mordes eines Mannes in Toledo (US-Staat Ohio) zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Es gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis, indem er die Gitterstäbe seiner Zelle durchsägte. Der Mörder zählte zu Ohios “Most Wanted”, fast vier Jahrzehnte lang. Kaum zu glauben: Bei der Flucht wurde Juarez zweimal verhaftet, doch wieder freigelassen, da die Polizei seine wahre Identität nicht kannte. Am Freitag nahmen ihn Beamte der “US Marshals” in St. Paul (Minnesota) in Gewahrsam.

22:28
 

Chaos bei Republikanern: Log Ben Carson über Stipendium für Militär-Akademie?

Der neue Frontrunder bei den Vorwahlen der Republikaner, Ex-Hirnchirurg Ben Carson, gerät wegen angeblicher Aufschneidereien in die Defensive. Der religiöse Populist hatte gerne die Story erzählt, wonach er wegen seiner Spitzenleistungen ein Angebot für ein Stipendium für die Militärakademie “West Point” erhalten hätte. Dabei hat er es offenbar mit der Wahrheit nicht ganz genau genommen: Carson musste eingestehen, dass es sich dabei nur um ein informelles Angebot, eigentlich eher nur um hypothetisches Gerede gehandelt habe. Es wäre ihm mitgeteilt worden, dass jemand mit seinen Qualifikationen locker ein Stipendium erhalten könne, ruderte der Christen-Fundi gegenüber der “New York Post” zurück. Konservative Medien und Kommentaren eilten jedoch Carson zu Hilfe: Es handle sich bei der Kritik nur um eine Wortklauberei, das ganze sei eine “Hexenjagd”. Carson hatte jüngst in den Umfragen Pöbel-Milliardär Donald Trump überholt. Der attackierte Carson gleich auf Twitter: "Halluziniert der?", stänkerte Trump. Die Vorwahlen bei den Konservativen gleichen weiterhin einem Polit-Zirkus.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum