Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

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Verfolgen Sie hier die aktuellen News durch die Nacht in unserem LIVE-TICKER.

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Steinmeier will Genfer Abkommen retten, Kerry warnt Russland vor "schwerem und teuerem Fehler"

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier will nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" einen neuen Versuch zur Rettung des Genfer Ukraine-Abkommens starten. US-Außenminister John Kerry warf Russland "Sabotage" in Hinsicht auf das Genfer Abkommen vor und warnte vor einem "schweren und teuren Fehler", wenn Moskau die Ukraine weiter destabilisiere.In einem Schreiben an den Schweizer Außenminister und amtierenden Chef der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Didier Burkhalter, hatte Steinmeier eine stärkere Vermittlungsrolle der OSZE zur Lösung des Ukraine-Konflikts gefordert, berichtete das Blatt am Freitag. "Es wird darauf ankommen, für die Bevölkerung zügig sichtbare Veränderungen zu erreichen", hieß es in dem Schreiben, das in Kopie nach Washington, Moskau, Brüssel und Kiew gegangen sei.

 

3:10 Uhr: Opferbilanz nach Fährunglück in Südkorea klettert auf 181 Tote, 121 Oper sind noch vermisst

Die Bergungsarbeiten laufen nach dem Sinken der Fähre "Sewol" vor der Insel Jeju mit hunderten Schülern an Bord auf Hochtouren weiter.

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Sewol vor dem Sinken

Die verzweifelten Familien der Opfer verlangten wütend Auskunft von Polizei und Behörden, sie beschimpften Offizielle. Auch über die Unglücksursache beim Sinken am 16. April gibt es neue Spekulationen: Im Jahr 2013 wurden Umbauarbeiten an dem Schiff durchgeführt, diese könnten die Stabilität gefährdet haben, berichtete CNN.

 

2:40 Uhr: Harte Strafe: Bank of America soll 13 Milliarden Dollar Strafe wegen illegaler Hypothekengeschäfte zahlen

Im Streit um krumme Geschäfte mit Hypothekenpapieren will das US-Justizministerium die Bank of America zu einer Zahlung von mehr als 13 Milliarden Dollar (9,41 Mrd. Euro) verdonnern. Die zweitgrößte US-Bank müsse sich auf eine Strafe in dieser Größe einstellen, wenn sie den Rechtsstreit per Vergleich lösen wolle, berichtete Bloomberg News am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Eine Einigung könne in den nächsten zwei Monaten erzielt werden. Die Summe von 13 Milliarden Dollar käme dabei zusätzlich zu den erst kürzlich vereinbarten mehr als neun Milliarden Dollar hinzu, die die Bank of America in einem ähnlichen Verfahren zahlen muss. Ein Sprecher von Bank of America lehnte eine Stellungnahme zum Bloomberg-Bericht ab, beim Justizministerium war zunächst niemand zu erreichen. Reuters erfuhr aber von mehreren Insidern, dass die Gespräche zwischen der Bank und der Regierung noch in einem frühen Stadium seien. Eine mit den Verhandlungen vertraute Person fügte hinzu, die Zahl von 13 Milliarden Dollar sei derzeit noch nicht gefallen. Nach einem Bericht von CNBC News sieht der Vergleich eine Zahlung von mehr als zehn Milliarden Dollar vor.

 

1:35 Uhr: Report: Justin Bieber am Flughafen vom Zoll aufgehalten 

Der für Skandale am Laufband sorgende Pop-Sänger landete nach einer Asien-Tour am Flughafen von Los Angeles nach einem Flug aus Singapur kommend, berichtet "US Weekly".

 

 

Er wäre im Immigrationsbereich des Airports zum Verhör gebracht worden, ihm die Einreise in die USA vorerst verwehrt worden, so Informanten. Der Grund sollen seine zahlreichen Verfahren in den USA sein, berichtete TMZ. Der Van, der den Star vom Flughafen abholen sollte, warte immer noch, so der Bericht: Auch seine Gepäckstücke stehen am Gehsteig. Seine Bodyguards warteten ebenfalls auf den Teenie-Sänger, der bei der Asien-Tour wieder in den Fettnapf trat, als er an einem Weltkriegsdenkmal in Japan Fotos schoss. Laut TMZ nehmen Einwanderungsbeamte den Skandalsänger besonders genau ins Visier: Es laufen gegen ihn zahlreiche Prozesse in den USA, einer in Miami wegen angeblicher Trunkenheit am Steuer, ein weiterer in Kalifornien nach Eierwürfen auf das Haus des Nachbarn. Nach stundenlanger Verspätung erschein Bieber schließlich am Terminal-Ausgang.

 

1:20 Uhr: Florida-Universität verhängt Selfie-Verbot 

Stars bei den Oscars tun es, ein Astronaut beim Weltraumspaziergang und sogar US-Präsident Barack Obama - doch eine Uni im US-Staat Florida hat ihren Studenten nun untersagt, Selbstporträts mit dem Handy zu knipsen. Laut Studentenzeitung "The Oracle" wies der Dekan die Absolventen an, bei der Abschlussfeier unangemessenes Verhalten zu unterlassen. Dazu zählten auch Selfies mit der Unipräsidentin. Zuletzt hätten dort immer mehr Studenten Smartphones in ihrer Robe versteckt, um es dann bei der Zeugnisübergabe zu zücken. "Das ist ein bisschen respektlos", sagte der Dekan der Studentenzeitung, "es ist schließlich eine ernsthafte akademische Zeremonie." Die sogenannten Selfies werden anschließend gern über soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook verbreitet.

 

0:45 Uhr: Ukraine-Krise: Kerry wirft Russland Verstoß gegen Genfer Abkommen vor, warnt: "Zeit, um Kurs noch zu ändern, fast abgelaufen!" 

Moskau habe bisher keinen einzigen Schritt des vor einer Woche in der Schweiz ausgehandelten Friedensdeals verwirklicht, sagte der US-Außenminister in einer scharfen Note.

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John Kerry (APA)

Das Übereinkommen sei nicht "offen für Interpretationen", so Kerry. Die USA wirft Russland vor, die Destabilisierung der Region weiter voranzutreiben. "Niemand hat Zweifel, dass Russland hier seine Hände im Spiel hat", so Kerry laut einem Report des Senders CNBC. Die Warnung kommt nach den bisher blutigsten Zusammenstößen in der Ostukraine mit fünf Todesopfern.

 

0:10 Uhr: X-Men-Regisseur Bryan Singer vermeidet öffentliche Auftritte: Sex-Vorwürfe von Teenager seien "ungeheuerlich, bösartig und falsch!"

"X-Men"-Regisseur Bryan Singer hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe von sexuellem Missbrauch eines Teenagers energisch zurückgewiesen. In einer Stellungnahme am Donnerstag sagte Singer laut US-Branchenblatt "Hollywood Reporter", dass er in den nächsten Wochen nicht an Werbeterminen für seinen neuen Film "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" teilnehmen werde. 

 

"X-Men"-Regisseur Bryan Singer hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe von sexuellem Missbrauch eines Teenagers als "ungeheuerlich, bösartig und absolut falsch" zurückgewiesen. In einer Stellungnahme am Donnerstag sagte Singer laut US-Branchenblatt "Hollywood Reporter", dass er in den nächsten Wochen nicht an Werbeterminen für seinen neuen Film "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" teilnehmen werde. Singer (48) sagte, er wolle nicht, dass diese "erfundenen Behauptungen" in irgendeiner Weise von dem "fantastischen Film" ablenken. Ein 31-Jähriger hatte vorige Woche eine Zivilklage gegen Singer eingereicht. Er wirft dem Regisseur vor, ihn als Minderjährigen Ende der 1990er Jahre bei Sex-Partys in Hollywood und auf Hawaii missbraucht zu haben. Der Kläger zieht noch gegen weitere drei Männer aus der Film- und Fernsehbranche vor Gericht. Singer zählt zu Hollywoods erfolgreichsten Regisseuren. Neben "X-Men" und "X-Men 2" drehte er unter anderem "Superman Returns" und "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat". "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" läuft im Mai in den Kinos an

 

0:05 Uhr: Ex-KKK-Führer, der drei Menschen in Kansas tötete, war Behörden-Informat und erhielt neue Identität! 

Der Rassist und Antisemit, der wegen des Mordes an drei Menschen vor zwei jüdischen Einrichtungen angeklagt ist, hieß früher Frazier Glenn Miller, er stieg zu einem Führer beim Ku-Klus-Klan auf. 

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Nach einer Haftstrafe erlaubten ihm die Behörden jedoch eine Namensänderung auf Frazier Glenn Cross, gaben ihm eine neue Identität und Sozialversicherungsnummer. Er arbeitete dafür als Informant, berichtete der Sender ABC. Erst später entdeckten die Beamten, dass Cross früher nach einem Treffen mit einem als Frau verkleideten, schwarzen Stricher verhaftet worden war.

 

23:45 Uhr: Starbucks weiter auf Expansionskurs: Umsatz und Gewinn gestiegen 

Die amerikanische Kaffeehaus-Kette Starbucks wächst ungebrochen. Dank beliebter Spezialitäten wie Caffe Latte oder Caramel Macchiato stieg der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal von Jänner bis März um 9 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar (2,8 Mrd. Euro). Der Gewinn verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum im gleichen Maße auf unterm Strich 427 Millionen Dollar (308,66 Mio. Euro). Firmenchef Howard Schulz sprach am Donnerstag am Firmensitz in Seattle von einem Rekordgeschäft. Zu dem Sprung trugen sowohl ein größerer Kundenansturm auf bestehende Filialen bei als auch Neueröffnungen. Besonders stark wuchs Starbucks in Asien. Nachbörslich stieg die Aktie um ein knappes Prozent.

 

23:30 Uhr: Miley Cyrus verlässt das Krankenhaus

Die Pop-Sängerin durfte nach einer schlimmem allergischen Reaktion auf Antibiotika nach über einer Woche Aufenthalt wieder aus dem Spital.

Instagram

Sie hatte die Medikamente zur Behandlung einer Grippeerkrankung genommen, so Reports nach der Einlieferung. Jetzt fühle sich die 21-Jährige "viel besser", so ihr Stab. Ihre Tour durch Europa finde statt wie geplant, hieß es weiter.

 

23:10 Uhr: Amazon übertrifft Umsatzerwartungen

Der US-Onlinehändler Amazon hat seinen Umsatz deutlicher als erwartet gesteigert. Die Erlöse im ersten Quartal seien um 23 Prozent auf rund 19,7 Milliarden Dollar (14,2 Mrd. Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 19,4 Milliarden gerechnet. Der Netto-Gewinn kletterte um 32 Prozent auf 108 Millionen Dollar. Pro Aktie waren es 23 Cent, was die Erwatungen punktgenau traf. Amazon-Aktien stiegen nachbörslich um 1,7 Prozent.

 

23:05 Uhr: "Rancher-Held" von Nevada entpuppt sich als Rassist: "Schwarze waren besser dran als Sklaven!"

Cliven Bundy in Nevada wurde bei dem jüngsten Stand-off mit den "Feds" um Weiderechte zum Helden von regierungsfeindlichen Bürgerwehren, Patriotenverbänden, rechten "Tea Party"-Politikern und konservativen Kommentatoren, nachdem er mit Hilfe bewaffneter Milizen und berittener Cowboys Bundesagenten, die seine Herde beschlagnahmen wollten, zum Rückzug zwang. Bundy verweigert seit 1993 die Bezahlung von Gebühren für das Grasen seiner 900-Rinder-Herde: Das Land gehört den Vereinigten Staaten, er schuldet der Regierung bereits über eine Million Dollar. Der 68-Jährige "Rebell" in der Prärie wurde - samt aller Wild-West-Romatik - zur Mediensensation, Republikaner-Politiker und rechte Talk-Radio-Moderatoren feierten ihn als Symbol amerikanischer Freiheitsliebe.

Bis er sich freilich als lupenreiner Rassist entpuppte: In einer wirren Tirade vor Anhängern in Bunkerville (Nevada) sinnierte Bundy über die Lebensweise der "Negros": "Die treiben ihre Kinder ab, werfen ihre jungen Männer ins Gefängnis, da sie nie gelernt haben, wie man Baumwolle pflückt", zitierte die NYT die unfassbaren Ausfälle. Bundy fragte sich weiter: "Ging es ihnen als Sklaven besser oder jetzt unter den Hilfszahlungen der Regierung? Sie erhielten nicht mehr Freiheit. Sie erhielten weniger Freiheit". Nun distanzierten sich die blamierten. rechten Republikaner-Politiker von Bundy.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.



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