mugabe

Verfassung Simbabwe

Mit überwältigender Mehrheit angenommen

Wahlkommission: Zustimmung beinahe 95 Prozent.

Die Bürger Simbabwes haben den neuen Verfassungsentwurf mit überwältigender Mehrheit angenommen. Nach Angaben der Wahlkommission von Dienstag stimmten 3,08 Millionen Wahlberechtigte für den von Simbabwes Präsident Robert Mugabe und seinem Konkurrenten, Premierminister Morgan Tsvangirai, gemeinsam ausgearbeiteten Entwurf. Lediglich 180.000 Menschen sprachen sich gegen den Text aus, was einer Zustimmung von fast 95 Prozent entspricht.

Die neue Verfassung bringt das seit Jahrzehnten von Mugabe regierte Land einen Schritt näher zu nationalen Wahlen, die innerhalb der kommenden Monate stattfinden sollen. Der Text beschneidet die Macht des Präsidenten und stärkt das Parlament.

Die Beteiligung am simbabwischen Verfassungsreferendum vom vergangenen Samstag lag nach Angaben der Wahlkommission bei 58 Prozent. Insgesamt waren rund 5,5 Millionen Bürger wahlberechtigt.

Im Zuge der Abstimmung war es zu einzelnen, gegen die Opposition von Mugabe gerichteten Gewaltausbrüchen und zur Festnahme von Anhänger Tsvangirais gekommen. Vier von ihnen sowie ein Anwalt befanden sich am Dienstag weiterhin in Haft. Auch ein Fernsehteam der britischen BBC war angegriffen worden.

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