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US-Wahl

Hier checkt Trump, wen seine Frau wählt

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Traut Donald seiner Melania etwa nicht oder warum schaut er ihr beim Wählen über die Schulter?

Nach der demokratischen Kandidatin um das US-Präsidentschaftsamt, Hillary Clinton, hat am Dienstagvormittag (Ortszeit) auch der Republikaner Donald Trump seine Stimme abgegeben. Der 70-jährige Immobilienmilliardär warf seinen Stimmzettel in einer Schule im Geschäfts- und Bürozentrum von Manhattan gemeinsam mit seiner Frau Melina um kurz nach 11.00 Uhr in die Urne, wie der US-Sender "CNN" berichtete.

Aber als die vielleicht zukünftige First Lady der USA ihre Stimme abgegeben hat, wurde sie dabei nicht nur von Dutzenden Fotografen und Kameras beobachtet, sondern vor allem von ihrem Gatten. Donald Trump guckte ihr während der Abstimmung mit skeptischem Blick über die Schulter. Traut er ihr etwa nicht? Anscheinend hat Melania in Donalds Augen aber alles richtig gemacht. Die beiden strahlten anschließend wieder gemeinsam in die Kameras.

Bezüglich einer möglichen Wahlanfechtung hält sich der Republikaner weiterhin bedeckt. Auf die Frage, ob er seine Niederlage eingestehen werde, wenn die großen TV-Sender einen Sieg Clintons bekanntgeben, antwortete er: "Wir werden sehen, was passiert", wie die "Los Angeles Times" meldete.

Erste Klage gegen Wahlverlauf

Das Wahlkampfteam des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat in der Nacht auf Dienstag eine erste Klage gegen den Wahlverlauf eingebracht. Wie der TV-Sender CNN am Dienstag berichtete, wirft Trumps Team dem Registrierungsbeamten in Clark County vor, Wahllokale für das sogenannte "Early Voting" (vorzeitige Stimmabgabe) zwei Stunden zu lange offen gehalten zu haben.

Die Anwälte des Republikaners fordern nun, die entsprechenden Stimmzettel nicht mit anderen "zu vermischen oder zu vermengen". Betroffen seien vorwiegend Wahlsprengel mit einem großen Anteil an Minderheiten, die traditionell eher für die Demokraten stimmen.

Ein Sprecher von Clark County wies die Vorwürfe umgehend zurück. Kein einziges Wahllokal habe länger als vorgesehen offen gehabt, so Dan Kulin zu CNN. Allerdings hätte man Menschen, die sich zum Ende der Öffnungszeiten noch in der Schlange vor den Wahllokalen befunden hätten, eine Stimmabgabe erlaubt.

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