16 Stunden mit Toten eingeklemmt

Flugzeugcrash

16 Stunden mit Toten eingeklemmt

Albtraum für zwei Insassen eines Kleinflugzeugs in den Schweizer Alpen: Nach dem Absturz mussten sie stundenlang zwischen den Toten auf Hilfe warten.

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges in den Schweizer Alpen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Insassen der einmotorigen Piper überleben den Unfall, wie die Rettungsflugwacht am Montag mitteilte. Die Maschine der Motorfluggruppe Zürich, die am Montagmorgen gefunden wurde, war am Sonntagabend vom italienischen Parma nach Zürich unterwegs, als der Kontakt in den Tessiner Bergen abbrach.

Nach ersten Erkenntnissen war die Maschine bei einem Manöver im Nebel an die Bergflanke geprallt. Dabei wurde ein Flügel abrissen.

Das Flugzeug mit der Immatrikulation «HB-PGC» war am Sonntagabend von der italienischen Stadt Parma nach Zürich unterwegs. Die letzte Positionsmeldung erfolgte gegen 19 Uhr in der Region des Ritom-Sees oberhalb von Ambri in unmittelbarer Nähe des Fundortes.

Die Crew der Tessiner Rega-Basis hatte noch in der Nacht trotz schlechter Wetterbedingungen einen ersten, erfolglosen Suchflug unternommen. Neben einer Suchkolonne des Schweizer Alpen-Clubs beteiligten sich am Montagmorgen auch Angehörige der Armee an der Suche. Trotz nach wie vor ungünstigen Wetterbedingungen flog auch ein BAZL-Helikopter ins Suchgebiet.

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