Achtlings-Mutter bittet um Spenden und Geschenke
Achtlings-Mutter bittet um Spenden und Geschenke

Kalifornien

Achtlings-Mutter bittet um Spenden und Geschenke

Im Internet bittet Nadya Suleman um Spenden für ihre Großfamilie. In Zukunft will sie aber selbst für ihre Familie sorgen. Die Oma zweifelt.

Zweieinhalb Wochen nach der spektakulären Geburt ihrer Achtlinge bittet die mehrfache Mehrlings-Mutter Nadya Suleman aus Kalifornien um Spenden für ihre Großfamilie.

"Wir danken für die Zuwendungen und Glückwünsche, die wir aus aller Welt erhalten haben", heißt es auf der neu eingerichteten Webseite http:www.thenadyasulemanfamily.com. Darauf sind Fotos der sechs Buben und zwei Mädchen und ihrer 33-jährigen Mutter zu sehen, die sich als "stolze Mutter von 14" präsentiert. Die am 26. Jänner geborenen Babys "sind alle gesund und werden täglich kräftiger." Webseitenbesucher finden einen Link zu einem Spendenkonto und eine Adresse für Geschenksendungen.

Staatliche Unterstützung
Suleman, die neben den Achtlingen bereits sechs Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren durch künstliche Befruchtung zur Welt gebracht hat, erhält für den älteren Nachwuchs staatliche Unterstützung. Ihr Sprecher bestätigte der "Los Angeles Times", dass die arbeitslose Frau knapp 500 Dollar (386 Euro) monatlich an Lebensmittelmarken bekommt sowie Zuschüsse für drei ihrer Kinder, die Behinderungen haben.

Zweifelnde Oma
Die unter Beschuss geratene Mutter versprach in einem Fernsehinterview, sie werde sich aus eigener Kraft um die Familie kümmern, ihren Universitätsabschluss nachmachen und Geld verdienen. Sulemans Mutter Angela, die ihre Enkel im eigenen Haus betreut, meldete bereits Zweifel an. "Die Wahrheit ist, dass Nadya es nicht schaffen wird, 14 Kinder großzuziehen", sagte die Großmutter der Webseite "RadarOnline.com".

Suleman hatte sich die Embryonen in einer Fruchtbarkeitsklinik in Beverly Hills einpflanzen lassen. Die kalifornische Gesundheitsbehörde prüft derzeit, ob der behandelnde Arzt möglicherweise seine medizinische Fürsorgepflicht verletzt hat.

Foto (c) Reuters

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