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Dammbruch bei Rio

Angst vor Gift im Trinkwasser

Brasiliens Behörden befürchten nach einem Dammbruch eine Trinkwasser-Katastrophe. Belasteter Schlamm könnte ins Grundwasser sickern.

Nach dem Bruch eines Dammes an einer Bauxit- und Calcium-Mine in Brasilien befürchten die Behörden eine Vergiftung des Trinkwassers in mehreren Städten. Abwasser aus belastetem Schlamm sei tonnenweise in die Flüsse um Mirai im Südosten des Landes gelangt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Brasil nach dem Dammbruch am. Die Gewässer speisen die Wasserquellen für Städte in den Staaten Rio de Janeiro und Minas Gerais.

Der Direktor der staatlichen Wassergesellschaft Cedae, Wagner Victer, kündigte an, die Trinkwasserversorgung zunächst über Tanklaster zu gewährleisten. "Es ist absurd, dass dieses Unternehmen noch arbeitet", sagte er mit Blick auf den Ausfluss von 400 Millionen Liter giftigen Schlamms in den Fluss Mirai vor rund drei Jahren. Nach dem jüngsten Vorfall kündigte die Regierung von Minas Gerais die endgültige Schließung des Betriebs an.

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