China verbietet Werbeslogans mit Borstentieren

Jahr des Schweins

China verbietet Werbeslogans mit Borstentieren

Aus Rücksicht auf die 21 Millionen Muslime in China hat Peking Werbung mit Schweinen im nun beginnenden "Jahr des Schweins" verboten.

In China darf zum Neujahrsfest, wenn das "Jahr des Schweins" beginnt, im Fernsehen nicht mit Abbildungen von Schweinen geworben werden. Eine entsprechende Weisung der zuständigen Zensurbehörde aus Rücksicht auf die muslimische Minderheit sei an die Werbeagenturen des Landes gegangen, sagte ein Manager der in Schanghai ansässigen Agentur Mindshare am Freitag der Deutschen Presseagentur (dpa). Am 18. Februar endet das Jahr des Hundes, und es beginnt das Jahr des Schweins.

Offiziell gelten 21 Millionen der 1,3 Milliarden Chinesen als Muslime, denen das Schwein als unreines Tier gilt. Das Werbeverbot wurde damit begründet, dass "Nationalitätenkonflikte vermieden" werden sollten. Der Agenturvertreter sagte, das Verbot gelte auch für Slogans wie "Goldenes Schwein bringt Glück" oder "Glückliches Jahr des Schweins".

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