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Mit Prostitution

Dänische Altenheime helfen Bewohnern beim Sex

Bewohner von dänischen Altenheimen können einen besondere Dienst genießen: Das Personal verhilft ihnen zum Sex.

In dänischen Altersheimen stellt das Personal für seine Bewohner Kontakt zu Prostituierten her. Wie die Zeitung "Politiken" am Freitag berichtete, ergab eine Umfrage der Krankenschwestern-Gewerkschaft, dass diese Praxis "in einer Reihe von Kommunen" üblich ist.

"Wir haben grundsätzlich die Haltung, dass wir alten Menschen bei der Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse helfen", sagte die Oberkrankenschwester des Altenpflegeheims Charlottenlund nahe Kopenhagen, Ulla Knudby. Sexualwissenschafter verwiesen auf die Notwendigkeit von "mehr konkreter Hilfe als nur verbale Ratschläge" für ältere Menschen mit sexuellen Bedürfnissen.

Männern wird vornehmlich geholfen
"Dabei geht es meistens gar nicht um Geschlechtsverkehr", sagte die Sexualwissenschaftlerin Judith Rosenkrantz. Vielmehr bestehe "vor allem der Wunsch nach Zärtlichkeit, Hilfe bei der Selbstbefriedigung, oder auch nach einem Dildo". Ganz überwiegend seien es aber Männer, denen geholfen werde.

In Kopenhagen ist die Unterstützung bei der Suche nach Prostituierten in kommunalen Alten- und Pflegeheimen allerdings ausdrücklich verboten. Der Stadtrat hatte diese Möglichkeit im Rahmen einer Kampagne gegen Prostitution 2006 ausgeschlossen. Stadträtin Ikram Sawar sagte zur Begründung: "Prostitution bedeutet immer den Missbrauch eines Menschen. Alle Untersuchungen zeigen, dass Prostituierte physisch und psychisch geschädigt werden." Dänemarks Sozial- und Wohlfahrtsministerin Karin Jespersen meinte zu der landesweit unterschiedlichen Praxis: "Ich kann nichts Schlechtes dabei finden, wenn ältere Menschen in einem Pflegeheim Kontakt zu Prostituierten aufnehmen möchten."

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