Symbolbild

Hinter Gittern

Inhaftierter Mafia-Boss wird Vater

Der Camorra-Boss Raffaele Cutolo sitzt lebenslang hinter Gittern. Nun wurde er Vater - seine Frau wurde künstlich befruchtet.

Einer der berüchtigtsten italienischen Mafia-Bosse ist Vater einer Tochter geworden, obwohl er schon seit 20 Jahren eine lebenslange Haft absitzt und seine Frau nicht zu intimen Treffen empfangen darf.

Künstliche Befruchtung
Der frühere Camorra-Boss Raffaele Cutolo hatte das Recht erstritten, per künstlicher Befruchtung ein Kind zu zeugen. "Ich werde im Gefängnis sterben. Mein letzter Wunsch ist es, meiner Frau ein Kind zu schenken", sagte Cutolo vergangenes Jahr der Zeitung "La Repubblica". Er hatte seine Frau 1983 im Gefängnis geheiratet, ohne dass Ehe jemals richtig vollzogen wurde, wie Zeitungen berichteten.

Am Dienstag wurde Cutolos Tochter Denise in Neapel geboren. Ihre Mutter sagte der "Repubblica", Denise werde weit entfernt von der Camorra aufwachsen. Sie solle dieses Wort nicht einmal hören, denn es sei für jeden mit Schmerz verbunden.

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