Maddies Eltern sind über Satire bestürzt

Wirbel um "Titanic"

Maddies Eltern sind über Satire bestürzt

Ein deutsches Magazin macht sich über den Fall Maddie lustig. Die McCanns sind empört - und kritisieren das Blatt vehement.

Eine Maddie-Satire in einem deutschen Magazin bringt die McCanns auf die Palme. Das Magazin Titanic publizierte auf einer Doppelseite eine anzeigenähnliche Abbildung, die Produkte in einem Supermarkt mit dem Bild und dem Namen des britischen Mädchens zeigt. Darunter ist ein Haushaltsreiniger zu sehen, der verspricht, alle Spuren zu beseitigen und gegen den selbst DNA-Tests nichts ausrichten könnten. Der Artikel ist "extrem verletzend" und "vollkommen respektlos", erklärte der Sprecher von Gerry und Kate McCann. Laut Titanic-Redakteur Oliver Nagel sei der Artikel keine Kritik an den McCanns, sondern an der Art der Berichterstattung.

Rückkehr zur Arbeit als Arzt
Gerry McCann und seine Frau Kate wollten einen "Grad der Normalität" in ihr Leben bringen, sagte der Kardiologe am Donnerstag vor dem Glenfield-Krankenhaus im englischen Leicester. Die Zeit dafür sei nun reif. "Wir denken, dass wir alles für die Suche von Madeleine getan haben und wir haben die angemessene Struktur geschaffen, sie zu finden." Er wolle sich nun voll auf seine Arbeit konzentrieren.

Kein Kontakt zu Patienten
Gerry McCann wird vorerst drei halbe Tage die Woche arbeiten und voraussichtlich zunächst administrative und akademische Aufgaben erfüllen und keinen Kontakt zu Patienten haben. Der Krankenhausdirektor Doug Skehan rief die Medien zu Respekt auf und dass sie die Umgebung eines Krankenhauses achteten. Gerry McCann versuche sein Leben zu "normalisieren", und er und seine Kollegen würden ihn herzlich willkommen heißen. "Um es kurz zu machen, wir sind froh, dass ein guter Arzt zurückgekommen ist."

Vermisst seit dem 3. Mai
Madeleine ist am 3. Mai aus einer Ferienanlage in Portugal spurlos verschwunden. Die Eltern der Vierjährigen sind Verdächtige in dem Fall. Gerry McCann betonte, er warte keine "bedeutenden Entwicklungen" in nächster Zukunft, außer Madeleine werde gefunden.

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