Papst nennt Sterbehilfe falsche Antwort auf Leiden

Fall Eluana Englaro

Papst nennt Sterbehilfe falsche Antwort auf Leiden

Der Papst hat sich im Fall Eluana Englaro zu Wort gemeldet, Sterbehilfe hält er auch in diesem Fall für die falsche Lösung.

Papst Benedikt XVI. hat sich in eine erbitterte Debatte in Italien eingeschaltet, ob die lebenserhaltenden Maßnahmen für eine seit 1992 im Wachkoma liegenden Frau beendet werden dürfen. Der Vater der Frau hat vom höchsten Gericht die Erlaubnis bekommen, die künstliche Ernährung einstellen zu lassen, das italienische Gesundheitsministerium hat aber alle Krankenhäuser angewiesen, die Versorgung von Wachkoma-Patienten nicht zu beenden. Benedikt sagte dazu am Sonntag, Sterbehilfe sei eine falsche Lösung für menschliches Leiden. Liebe könne helfen, Schmerzen zu bewältigen: "Keine Träne - von denen, die leiden und von denen, die mit ihnen leiden - ist vor Gott verloren." Die Frau, Eluana Englaro, wurde bei einem Unfall vor 17 Jahren schwer verletzt und fiel in ein Wachkoma. Sie war damals 20 Jahre alt.

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