(c) dpa/Wolfgang Kluge

US-Fluglinie

Passagier wäre beinahe gestorben

Richard B., Hepatitis C Patient im Endstadium, wäre beinahe am Flughafen gestorben. Wegen Übergewichts wollte man ihn nicht an Bord lassen.

Der Mann leidet an akuter Hepatitis C und hätte an die Universitätsklinik von San Francisco überwiesen werden sollen. Beim Check-In verweigerte ihm ein Angestellter der South-West-Airlines den Zutritt zum Flieger, da dieser aufgrund seines Übergewichts wegen eines Leberdysfunktion zwei Tickets buchen hätte müssen.

"So sind die Airport-Regeln"
Da der ungewollte Fluggast aber nicht genug Geld für ein zweites Ticket hatte - er lebt von einer Sozialhilfe - kam es zu einer Diskussion. Richard zeigte dem Fluglinien-Angestellten den medizinischen Überweisungsschein. Dieser wehrte aber mit den Worten: "Jeder Flughafen hat seine Regeln, diese sind unsere: Kein Zusatzplatz, kein Check-In."

Der Mann versuchte daraufhin von seiner Familie Geld zu bekommen - doch erfolglos. Zig Anrufe bei Kundenhotlines endeten in endlosen Warteschleifen und falschen Anschlüssen.

Angestellte von "South-West-Airlines" erbarmte sich
Letztendlich bezahlte eine Angestellte der "South-West-Airlines" das Flugticket. "Der Angestellte am Check-In hätte ihn im Boarding-Bereich sterben lassen." sagte die Tochter von Richard B.

Tochter intervenierte von Japan aus
Zuvor war die Fluggesellschaft über den Gesundheitszustand von B. informiert worden und versicherte, das Flugpersonal werde über den Gesundheitszustand des Passagiert Bescheid wissen. Dennoch wurde nur ein Flug und noch dazu zum vollen Preis gebucht.

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