30 Delfine nach Wintereinbruch erfroren

USA/Kanada

30 Delfine nach Wintereinbruch erfroren

Zwei Tage vor dem kalendarischen Frühlingsbeginn ist die US-Ostküste von heftigen Schneefällen überrascht worden. Besonders betroffen war am Montag Washington: In der US-Hauptstadt fielen über Nacht rund 25 Zentimeter Neuschnee. Die Stadt war wie leer gefegt, Behörden und Schulen hatten vorsichtshalber geschlossen. Washington liegt auf dem selben Breitengrad wie Südspanien, von Norden her kann aber jederzeit arktische Kaltluft bis weit ins Landesinnere vordringen. Vor der Küste Neufundland sind sogar 30 im Eis gefangene Delfine verendet. Die Tiere waren zwischen Eisschollen geraten und erstickt.

Kälte im Norden - Dürre in Kalifornien:
Etwa 25 Zentimeter Neuschnee gab es nach Angaben von Meteorologen auch in den benachbarten Bundesstaaten Virginia, Delaware und Maryland. Der diesjährige Winter zählt in den USA zu einem der schneereichsten und kältesten seit Jahren. Rund um die Großen Seen hat der Winter Rekorde gebrochen: 230 Zentimeter Neuschnee fielen etwa in Detroit, so viel wie seit über 130 Jahren nicht mehr.

uswinter.jpg © AFP

Während der Winter im Norden zu den Top-10 der kältesten aller Zeiten zählt, war es in Kalifornien der wärmste. Dort herrscht seit Wochen Dürre, das Wasser wurde knapp. In San Francisco musste im Februar sogar der Notstand ausgerufen werden.
 

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