Branson hält Steve Fossett für tot

Kaum Hoffnung

Suche nach Steve Fossett fast eingestellt

Die Hoffnung, den US-Abenteurer Fossett zu finden, schwindet dramatisch. Die Such-Mannschaft wurde reduziert. Fossett ist seit zwei Wochen abgängig.

Zwei Wochen nach dem spurlosen Verschwinden von Steve Fossett in der Wüste von Nevada ist die Suche nach dem amerikanischen Flug-Abenteurer am Montag zurückgeschraubt worden. Nach Angaben der Zivilen Luftaufsichtsbehörde des US-Bundesstaates sind statt anfänglich über 20 Flugzeugen jetzt nur noch zwei im Einsatz.

Freunde helfen bei Suche
Der Zeitung "Nevada Appeal" zufolge wollte die Nationalgarde weiterhin mit einigen Hubschraubern die Region absuchen. 98 Prozent des Gebietes, in dem Fossett vermutet wird, seien bereits überflogen worden, hieß es. Freunde des reichen Weltrekordhalters hatten mit Privatflugzeugen bei der Suche geholfen.

Seit 3. September kein Lebenszeichen
Der 63 Jahre alte Pilot war am 3. September zu einem Erkundungsflug in der Wüste von Nevada gestartet. Er wollte eine geeignete Piste für spätere Rennwagentests aus der Luft erkundschaften. Fossett ließ keinen Flugplan mit Angaben über sein Ziel zurück. Bisher ist auch kein Notruf von dem Piloten eingegangen.

Inhaber einiger Weltrekorde
2002 schaffte Fossett die erste Solo-Nonstop-Umrundung der Erde in einem Ballon. 2005 flog er mit dem Leichtflugzeug "GlobalFlyer" als erster Mensch allein in einem Motorflugzeug ohne Zwischenstopp rund um die Erde. Ein Jahr später brach er den Strecken-Weltrekord für Non-Stop-Flüge mit einem Flug rund um die Erde und dabei zwei Mal über den Atlantik.

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