Taucher suchen Maddies Leiche in Stausee

Unterwelt-Tipp

Taucher suchen Maddies Leiche in Stausee

Die portugiesische Polizei hat einen Tipp aus der lokalen Verbrecherszene erhalten. Jetzt suchen Taucher ihre Leiche in einem Stausee.

Der Anwalt Marcos Correira hat einen Tipp aus portugiesischen Verbrecherkreise bekommen. Die Leiche der kleinen Maddie soll demnach im Stausee "Barragem do Arade" versenkt worden sein. Der Anwalt ist sich so sicher, dass er eine Suchaktion selbst finanziert - 1600 Euro kostet ihn das pro Tag, das berichtet der "Daily Mirror".

Das Gerücht von dem Correira gehört hat, besagt auch, dass Maddie missbraucht, ermordet und nur 48 Stunden nach ihrem Verschwinden bereits in dem Stausee versenkt wurde. Der See ist laut dem Anwalt das perfekte Versteck: schwer einsehbar, gut mit dem Auto zu erreichen und schon kurz nach dem Ufer 15 Meter tief.

Die Taucher konnten bereits einen ersten Erfolg verzeichnen. Sie fanden eine fünf Meter lange Nylonkordel. Das mögliche Beweisstück wurde der Polizei übergeben. Die Suche wird aber erschwert. Das Wasser ist extrem schmutzig, die Taucher haben keine Sicht. Jeder Zentimeter des Bodens muss abgetastet werden.

Schwer in der Kritik steht weiter die ermittelnde Polizei. Correira will den örtlichen Behörden bereits im Dezember von dem Stausee-Tipp erzählt haben, sei aber bis heute ignoriert worden.

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