Neun Tote bei Unwettern in Brasilien

Kurz vor WM

Neun Tote bei Unwettern in Brasilien

Über 2000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.

Durch Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle sind in Brasilien mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Allein im südlichen Bundesstaat Parana wurden nach Behördenangaben vom Montag die Häuser von mehr als 55.000 Menschen überflutet, sechs Menschen galten als vermisst.

Gouverneur Beto Richa verhängte über 79 betroffene Städte den Notstand und kündigte Finanzhilfen von umgerechnet gut 1,9 Millionen Euro an. Im benachbarten Bundesstaat Santa Catarina wurden 24 Städte überflutet, mindestens 16.000 Menschen waren betroffen.

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff versprach den Opfern "jede notwendige Unterstützung". Am Donnerstag beginnt in Brasilien die Fußballweltmeisterschaft. Paranás Hauptstadt Curitiba, wo die spanische Nationalmannschaft während des Sportgroßereignisses ihren Stützpunkt hat, ist einer der zwölf Austragungsorte. Die Stadt selbst blieb von den Fluten aber weitgehend verschont. Die am stärksten von den Überschwemmungen betroffenen Gegenden liegen etwa 300 Kilometer entfernt.


 

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