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Neun Tote

Anschlag auf Bus in Bagdad

Einem Anschlag auf einen Bus sind am Montag in Bagdad mindestens neun Arbeiter zum Opfer gefallen. Bewaffnete beschossen den Bus, der die Männer zum Flughafen bringen sollte.

Mindestens elf weitere Menschen wurden nach Angaben eines Sanitäters bei dem Anschlag verletzt. Bei den Opfern handelte es sich überwiegend um schiitische Muslime aus dem Armenviertel Sadr City. Bei der Explosion einer Bombe wurden am Montag im Südosten Bagdads drei Polizisten verletzt, wie die Polizei erklärte.

Das Innenministerium bestätigte den Angriff, sprach jedoch zunächst nur von vier Toten und neun Verletzten. Diese Zahlen könnten noch steigen, hieß es.

Kugelhagel
Ein Bub, der den Angriff überlebte, berichtete von einem regelrechten Kugelhagel. "Wir wissen nicht, wo die Schüsse herkamen, sie waren einfach überall", sagte er. Bis auf etwa sechs seien alle Insassen des Busses gestorben.

Die Straße zum Flughafen galt lange als extrem gefährlich. Im vergangenen Jahr hatten Übergriffe auf der Strecke durch das harte Durchgreifen des irakischen Militärs und der US-Truppen abgenommen. In den vergangenen Tagen waren Aufständische den Sicherheitskräften zufolge dort wieder aktiver.

Im Irak kommen jede Woche hunderte Menschen durch religiös-motivierte Gewalt zu Tode.

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