Symbolbild

Attentat

Drei GIs im Irak bei Anschlag getötet

Bombenanschlag im Nord-Irak: Drei US-Soldaten sind ums Leben gekommen. General Petraeus ist für eine Reduzierung der US-Truppen.

Bei einem Bombenanschlag auf ein Armeefahrzeug im Irak sind drei US-Soldaten getötet worden. Das Attentat habe sich bereits am Donnerstag in der nordirakischen Provinz Ninewe ereignet, teilte das US-Militär am Freitag mit.

Der am Straßenrand gelegte Sprengsatz explodierte neben ihrem Fahrzeug, wie die US-Streitkräfte am Freitag mitteilten. Damit stieg die Zahl der getöteten US-Soldaten seit Beginn des Irak-Kriegs 2003 auf 3750. Im September kamen bisher 14 Soldaten ums Leben.

Petraeus für schrittweise Reduzierung
Der Oberkommandierende der US-Streitkräfte im Irak, General David Petraeus, will dem Kongress eine schrittweise Senkung der Truppenstärke empfehlen, wie die Zeitung "The Boston Globe" am Freitag berichtete. Der Prozess könne im Frühjahr 2008 beginnen. Petraeus will dem Parlament am Montag Bericht erstatten.

Auf Grundlage der Fortschritte im Irak denke er, dass einige Truppenteile verlegt und nicht ersetzt werden könnten, heißt es in einer E-Mail des Generals an die Zeitung. Das werde im Laufe der Zeit die Gesamtzahl der amerikanischen Soldaten im Irak verringern.

"Der Prozess wird einige Zeit dauern, aber wir wollen sicher sein, dass der Gewinn an Sicherheit, für den die Truppen der Koalition und des Iraks so hart gearbeitet haben, gewahrt bleibt", erklärte Petraeus. US-Präsident George W. Bush hatte bereits bei seinem Blitzbesuch im Irak am Montag eine Verringerung der Truppenstärke von derzeit 160.000 Mann angedeutet.

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