Ex-Premier klagt über Behinderung vor Wahlen

Russland

Ex-Premier klagt über Behinderung vor Wahlen

Der russische Ex-Premier Kasjanow spricht von Einschüchterungen und Drohungen vor der Präsidentenwahl.

Der frühere russische Regierungschef Michail Kasjanow hat den Behörden vorgeworfen, seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen am 2. März zu hintertreiben. In einer am Samstag auf seiner Internetseite veröffentlichten Erklärung schrieb Kasjanow, seit der Vorlage der für die Zulassung zur Wahl notwendigen Dokumente hätten die "Operationen der Dienste des Innen- und Justizministeriums" gegen ihn "schnell zugenommen".

Druck ausgeübt
Auf Menschen, die offiziell bei der Wahlkommission registriert seien, werde starker Druck ausgeübt. Es gebe Einschüchterungen und Drohungen. Diese Aktionen der Ordnungskräfte bewiesen die Schwäche der Regierung.

Opposition
Kasjanow ist Vorsitzender der Oppositionspartei Volk für Demokratie und Gerechtigkeit. Am Dienstag gab er bekannt, dass er die für eine Bewerbung notwendigen zwei Millionen Unterschriften gesammelt habe. Die Wahlkommission gibt die offizielle Kandidatenliste am 27. Jänner bekannt. Kasjanow war unter Putin von 2000 bis 2004 Regierungschef.

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