Nordkoreas Diktator Kim Jong-Il machte seine Drohungen wahr

Nordkorea

Kein iPod für Kim Jong II

Die USA verbieten den Export von Luxusgütern wie Jet-Skis, iPods, Designer-Kleidung oder Weinbrand nach Nordkorea.

Das nordkoreanische Regime unter Staatschef Kim Jong Il muss künftig auf Luxusgüter aus den USA wie iPods, Jet-Skis und Weinbrand verzichten. Die Regierung in Washington veröffentlichte am Freitag eine Liste von Produkten, die im Einklang mit UNO-Sanktionen nicht mehr in das kommunistische Land exportiert werden dürfen. Die Handelsbeschränkungen waren nach einem nordkoreanischen Atomraketentest im Oktober beschlossen werden. Sie sollen Druck auf das Regime in Pjöngjang ausüben, sein Atomprogramm einzustellen.

Lange Liste von Gütern
Auf der Liste der US-Regierung stehen außerdem Designer-Kleidung, Diamanten, Felle, Notebooks, Rennwagen und Yachten. Die UNO-Sanktionen sehen vor, dass militärische Ausrüstung und Waffen nicht nach Nordkorea geliefert werden dürfen, sowie Luxusgüter. Welche Produkte unter diese Bezeichnung fallen, darf jedes Land jedoch selbst entscheiden. Viele europäische Länder arbeiten noch an ihren Listen. Japan hat dagegen bereits unter anderem den Export von Produkten wie Kaviar, Motorräder und Kameras nach Nordkorea verboten.

Kim Jong Il ist dafür bekannt, dem Luxus durchaus zugeneigt zu sein und sich mit kostspieligen Gütern die Loyalität der nordkoreanischen Elite zu erkaufen. Die einfache Bevölkerung ist allerdings auf Hilfslieferungen anderer Länder angewiesen.

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