Polizei zieht Phantombilder im Fall Mannichl zurück

Passau

Polizei zieht Phantombilder im Fall Mannichl zurück

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Männer mit auffälligen Tätowierungen die Tat begangen haben, die Fahndung nach glatzköpfigen Tätern geht weiter.

Die Polizei hat die nach der Messerattacke auf den Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl veröffentlichten Phantombilder zurückgezogen. Es gebe keine hinreichenden Anhaltspunkte mehr, dass die Männer mit auffälligen Tätowierungen in Zusammenhang mit der Tat stünden, erklärten das bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Passau. Die Fahndung nach dem von Mannichl beschriebenen glatzköpfigen Täter läuft dagegen weiter.

Widersprüche in Aussagen der Zeugin
Die Suche nach den tätowierten Personen sei nicht zielführend, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes. Irgendwann müsse man sich das eingestehen und die Konsequenz daraus ziehen. Die Zeugin, die die Beschreibungen abgegeben hatte, sei zunächst glaubwürdig gewesen, inzwischen hätten sich aber Widersprüche ergeben.

20.000 Euro Belohnung
Man ermittele weiterhin in alle Richtungen, auch im rechten Spektrum, sagte der Sprecher. Bisher seien mehr als 470 Hinweise eingegangen. Das Landeskriminalamt erhöhte die Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder Festnahme des Täters führen, auf 20.000 Euro.

Mannichl war am 13. Dezember vor seiner Haustür mit einem Stich in die Brust niedergestreckt worden. Seit einigen Tagen gibt es Spekulationen, dass Mannichl im Zusammenhang mit einer Beziehungstat verletzt worden sein könnte.

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