Sieben Tote bei Kämpfen in Somalia

Rebellen-Angriff

Sieben Tote bei Kämpfen in Somalia

Islamistische Rebellen und die Armee liefern sich heftige Gefechte in Somalia. Sieben Menschen wurden getötet, darunter ein Kleinkind.

Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und islamischen Rebellen sind am Montag im Süden der somalischen Hauptstadt Mogadischu sieben Zivilisten getötet worden, unter ihnen ein zweijähriger Bub. Alle Toten seien Mitglieder einer Familie, deren Wohnhaus während des Schusswechsels schwer getroffen wurde, berichteten Augenzeugen. Mehrere andere Familienmitglieder wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

In einem Krankenhaus in Mogadischu wurden neun Menschen mit Schusswunden und Splitterverletzungen behandelt. Die Ärzte schlossen nicht aus, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. "Als die Kämpfe ausbrachen, rannten wir alle in die Häuser und warfen uns zu Boden", sagte Mumino Abulahi, eine Nachbarin der Familie. "Unzählige Kugeln flogen über die Mauer und trafen die Wände."

Zuvor hatten die islamischen Rebellen ersten Informationen zufolge Stellungen der Soldaten der Übergangsregierung und ihrer äthiopischen Verbündeten angegriffen. Die Islamisten führen einen Guerillakrieg, seit die Union der Islamischen Gerichte Anfang 2007 mit Hilfe Äthiopiens von der Macht in Somalia verdrängt wurde. Immer wieder geraten Zivilisten zwischen die Fronten. Allein im vergangenen Jahr flohen mehr als 600.000 Menschen aus Mogadischu, um den Kämpfen zu entkommen.

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