Warnstreiks drohen auch im Handel
Streik-Alarm: Jetzt wackelt Shopping-Wochenende
Wien. In den Kollektivvertrags-Verhandlungen im Handel spitzt sich die Lage ebenfalls zu: Für rund 430.000 Angestellte geht es um mehr Lohn, nun erhöhte die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber-Seite.
Streikfreigabe lässt Shopping wackeln
Streik. Am Wochenende erteilte der österreichische Gewerkschaftsbund die Streikfreigabe an die Handels-Gewerkschafter. Nun drohen flächendeckende Handelsstreiks am Freitag und Samstag. Die Händler würden damit massiv unter Druck geraten – denn damit würde der zweite große Einkaufssamstag in der Adventszeit wohl ins Wasser fallen, es käme zu millionenschweren Verlusten für die Arbeitnehmer. Auch große Handelsketten sind unter den über 300 Unternehmen, in denen Streikbeschlüsse vorliegen.
Poker. Die Verhandlungen waren zuletzt ins Stocken geraten: Die Arbeitgeber boten einen Gehaltsanstieg von vier Prozent und eine Einmalzahlung von drei Prozent. Für die Gewerkschafter sind allen voran die Einmalzahlungen ein rotes Tuch: Dort fordert man angesichts der hohen Inflation ein Plus von zehn Prozent. Morgen könnte es allerdings noch zu weiteren Gesprächen kommen.
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