Sieht keine Zukunft dafür

Audi-Chef erteilt Wasserstoff-Autos eine Abfuhr

28.11.2020

In nächsten Jahrzehnten sei keine CO2-neutrale Wasserstoff-Herstellung in ausreichender Menge möglich.

Zur Vollversion des Artikels
© Audi
Zur Vollversion des Artikels

Audi -Vorstandschef Markus Duesmann  sieht für Wasserstoff und Brennstoffzelle als Antrieb für Autos keine Zukunft. "Wir können den für den Antrieb nötigen Wasserstoff in den nächsten Jahrzehnten nicht in ausreichender Menge CO2-neutral produzieren. An Wasserstoff für den Einsatz im Auto glaube ich daher nicht", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". "Die Lösung für den Pkw ist die Batterie."

Der Audi-Chef fügte aber hinzu: "Die Welt ist groß, und Elektrifizierung ist nicht für jedes Land der Welt das richtige Mittel." Autofahrer "stellen sich viele Fragen: Wie weit komme ich? Wo kriege ich den Strom her? Wie lange hält die Batterie? Was mache ich, wenn ich in Urlaub fahre?"

>>>Nachlesen: Audi-Chef: "Tesla ist uns zwei Jahre voraus"

Robo-Autos

Beim automatisierten Fahren dürfte es bei Audi 2024 einen großen Schritt geben. Der US-Konkurrent Tesla tue sich leichter, die damit verbundenen Risiken einzugehen. "Die Technologie haben auch wir, aber wir schalten sie noch nicht frei", sagte Duesmann. "Wenn ein Audi-Modell gravierende Fehler machen würde, weil der Autopilot nicht verlässlich funktioniert, würden wir damit das ganze Unternehmen mit fast 90 000 Mitarbeitern gefährden. Deswegen sind wir so zurückhaltend."

Mehr Infos über die aktuellen Audi-Modelle finden Sie in unserem  Marken-Channel .

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel