Elektroauto

GM greift mit dem Bolt den BMW i3 an

20.01.2015

Neuer Chevrolet soll mit seiner großen Reichweite punkten.

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© AFP
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Trotz aktuell billigem Sprit will General Motors den Markt für Elektroautos aufmischen - und damit vor allem den Branchenpionier Tesla und den deutschen Konkurrenten BMW unter Druck setzen. Denn die Opel-Mutter stellt auf der Detroit Auto Show 2015 (bis 25. Jänner) nicht nur den neuen Chevrolet Volt (mit Range Extender) sondern auch den rein elektrischen Chevrolet Bolt vor. Dieser Stromer erinnert vom Konzept her an den BMW i3 und soll den Massenmarkt mit einer Reichweite von 200 Meilen (rund 322 Kilometer) erobern. Zum Vergleich: Beim i3 (Version ohne Range Extender) sind maximal 170 Kilometer möglich

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Das Design kann als durchaus gelungen bezeichnet werden.

"Elektroauto für jedermann"
"Die Kunden verlangen mehr Reichweite - und wir liefern", sagte GM-Chefin Mary Barra bei der Präsentation der seriennahen Studie, und sprach vom "Elektroauto für jedermann". Das Fahrzeug solle 2017 mit reinem Elektroantrieb für einen vergleichsweise günstigen Preis von etwa 30.000 Dollar (25.396 Euro) auf den Markt kommen, so Barra. Dieser Preis ist auch deshalb erstaunlich, weil der Bolt – genau wie der i3 – auf teure Leichtbau-Materialien setzt. So kommt viel Carbon, Magnesium und Aluminium zum Einsatz. Da es sich noch um eine Studie handelt, hält sich GM mit genauen Daten zurück. Weder Gewicht, noch Leistung oder Verbrauch wurden verraten. Im Bolt ist ein variables Fahrwerk verbaut, das seine Bodenfreiheit  an die aktuellen Straßenbedingungen anpasst.

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Das aufgeräumte Cockpit wirkt futuristisch.

Cockpit ohne Tasten
Im Innenraum des kompakten Chevrolets geht es außerordentlich aufgeräumt zu. Im gesamten Cockpit gibt es kaum noch Knöpfe. Dreh- und Angelpunkt ist ein großes Touch-Display, über das fast alle Funktionen gesteuert werden können. Darüber hinaus soll der Fahrer auch einige Einstellungen per Smartphone-App vornehmen können.

>>>Nachlesen: So kommt der neue Chevrolet Volt

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