Umfrage zeigt:

Ein Drittel hält Telefonieren beim Autofahren für gefährlich

16.08.2006

33 Prozent der Österreicher halten laut Umfrage die Benützung von Telefonen beim Autofahren für besonders gefährlich.

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© EPA
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Ob Telefonieren mit oder ohne Freisprecheinrichtung, oder Schreiben von SMS-Mitteilungen: Von 1.000 befragten Österreichern meint ein Drittel, dass dies alles gefährlich sei. Zwei Drittel der Befragten halten ablenkende Tätigkeiten beim Fahren grundsätzlich für ein großes Sicherheitsproblem, so der Autofahrerclub. 37 Prozent fühlten sich schon "oft" durch anderer Lenker gefährdet, die hinterm Steuer nicht bei der Sache waren. 42 Prozent seien selbst schon durch Ablenkungen in brenzlige Situation gekommen.

Telefonierende Lenker fallen besonders durch ihre "unrunde" Fahrweise auf. Das sagte Verkehrspsychologin Dora Donosa am Mittwoch in einer Aussendung. Sie halten zu geringen Abstand zum Vordermann oder vergessen das Blinken beim Abbiegen oder Spurwechseln. Sie beachten andere Verkehrsteilnehmer und Lichtsignale weniger und fahren für andere unberechenbar. Für vier von zehn Autofahrern zählen solche Erlebnisse bereits zu ihrem Erfahrungsschatz, berichtete die Club-Psychologin.

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