Individualisierbar wie nie

Facelift für Mini 3-, 5-Türer und Cabrio

22.01.2018

Briten verpassen den drei Standardmodellen eine Auffrischung.

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Mini verpasst seinen drei Grundmodellen zum Jahresauftakt 2018 ein Facelift. Dabei profitieren 3-, 5-Türer und Cabrio von dezenten optischen Retuschen und einer aktualisierten Technik. Highlight der Modellpflege ist jedoch die nochmalige Erweiterung des ohnehin schon umfangreichen Individualisierungsprogramms.

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Vorne fallen die Modifikationen (Scheinwerfer & Logo) äußerst dezent aus.

Design

An der Front müssen selbst eingefleischte Mini-Fans zweimal hinsehen, um die Neuerungen zu erkennen. In der Standardausführung weist eigentlich nur die nun schwarze Blende der Scheinwerfer auf das Facelift hin. Darüber hinaus wurde das Logo neu gestaltet. Es ist nun zweidimensional ausgeführt. Wer sich für die optionalen LED-Scheinwerfer entscheidet, bekommt jetzt ein neu gestaltetes Tagfahrlicht. Gleichzeitig beinhaltet diese Option auch das coolste optische Feature der „neuen“ Generation. In Verbindung mit den LED-Scheinwerfern weisen nämlich auch die Heckleuchten ein neues Design auf. Und das ist wirklich extrem gut gelungen. Die Grafik der LED-Rückleuchten ahmt das Union-Jack-Flaggenmotiv nach. Deshalb ist das Extra schon fast ein Muss, wenn man zeigen will, dass man sich die Facelift-Variante geleistet hat. Drei neue Metalliclackierungen sowie einige neue Leichtmetallräder runden die aufgefrischte Optik ab.

Innenraum und Ausstattung

Innen halten sich die Änderungen bei 3-, 5-Türer und Cabrio ebenfalls in Grenzen. Wer genau hinsieht, findet auch am Lenkrad und im Display des Zentralinstruments das neue Mini-Logo. Wichtiger ist das überarbeitete Bediensystem. Wie beim Countryman und beim Clubman gibt es nun auch bei den drei kleinen Modellen eine Touchscreen-Funktion für das Display im nach wie vor kreisrunden Zentralinstrument. Zu den neuen Optionen zählen auch eine induktive Lademöglichkeit für Smartphones sowie Apple CarPlay. Die verbesserten Mini Connected Services umfassen nun den Dienst Mini Online mit aktuellen News und Wetterberichten. Außerdem können jetzt neben dem automatischen Notruf und den Mini Teleservices auch die Remote Services, der Concierge Service und die Echtzeitverkehrsinfos (Real Time Traffic) genutzt werden. Ebenfalls praktisch: Die Funktion Send to Car ermöglicht die Übertragung von Routenplanungen vom Smartphone mit der Connected App in das Navigationssystem.

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Nun verfügen auch die kleinen Mini-Modelle auf Wunsch über einen Touchscreen.

Individualisierbar wie nie

Ein Erfolgsgeheimins von Mini ist das umfangreiche Individualisierungsprogramm. Kunden können sich bei der britischen BMW-Tochter ihr Auto an die persönlichen Bedürfnisse anpassen, wie das bei kaum einer anderen Marke möglich ist. Und nun legt Mini in diesem Punkt noch einmal deutlich nach. Herzstück ist dabei die Ausweitung des sogenannten Mini Yours Customised-Programm. Bisher konnte man sich hier für diverse Spiegelkappen, Zierstreifen und Ausstattungspakete entscheiden. Bei den Facelift-Modellen kann man sich nun sogar eigene Zierteile und weitere Details selbst designen. Das funktioniert über einen  eigenen Mini-Konfigurator, über den die Teile auch bestellt werden. Konkret können Seitenblinkereinleger, Dekor- und Einstiegsleisten oder sogar die LED-Türprojektoren mit dem eigenen Namen, jenem der Freundin oder des Freundes, des Lieblingsvereins, des Haustiers, der eigenen Unterschrift oder Symbolen individualisiert werden. Einzige Einschränkung ist, dass man keine verbotenen Wörter oder Symbole verwenden darf. Das wird von der Software jedoch automatisch kontrolliert. Angefertigt werden die individualisierten Teile von einem 3D-Drucker. Danach werden sie direkt an die angegebene Heimadresse verschickt. Laut Mini können die Teile ganz einfach selbst (ohne Werkstattbesuch) montiert werden.

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Optisches Highlight des Facelifts sind die (optionalen) Rückleuchten im Union-Jack-Design.

Antrieb

Beim Antrieb hat Mini ebenfalls nachgebessert. Das Leistungsspektrum von Drei-/Fünftürer reicht zwar weiterhin vom Mini One First mit 75 PS bis zum Cooper S mit 192 PS (Cabrio von 102 PS bis 192 PS), trotzdem kommen zum Teil völlig neue Motoren zum Einsatz. So wurde bei den Dreizylindern des One First und One der Hubraum von 1,2 auf 1,5 Liter erhöht. Darüber hinaus wurden bei allen Triebwerken Ansaugung, Kühlung und Ölversorgung modifiziert, was durchwegs für ein Drehmomentplus von 10 Nm sorgt. Wie berichtet, sortiert Mini im Jahr 2018 auch die optionale Sechsgang-Wandlerautomatik aus. Stattdessen steht für die Modelle One, Cooper, Cooper S und Cooper D gegen Aufpreis ein neues 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe inklusive neuen Wählhebel zur Whal. Beim Cooper SD ist künftig sogar ein achtgängiges Doppelkupplungsgetriebe an Bord. Der 231 PS starke John Cooper Works wird erst etwas später nachgereicht. 

Alle Infos zu den Mini-Modellen finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit und Preise

Die Markteinführung der Facelift-Varianten erfolgt nach und nach ab März 2018. Die Preise hat Mini auch schon verraten. Los geht es ab 18.900 Euro für den One First 3-Türer. Stärkere Motoren und die vielen Extras können den Preis - für einen Kleinwagen - schnell in schwindelerregende Höhen katapultieren.

Preise aller Facelift-Modelle im Überblick

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