Französicher-Crossover

Neuer Peugeot 3008 im Test

24.09.2009

Mit dem 3008 will Peugeot das Beste aus verschiedenen Fahrzeugkonzepten in einem Wagen vereinen.

Zur Vollversion des Artikels
Zur Vollversion des Artikels
Der neue Crossover aus Frankreich soll eine Mischung aus VAN, Kombi und SUV sein und wirkt vom Design her ebenfalls etwas „durchmischt“. Aus einigen Perspektiven wirkt der 3008 stilsicher, aus anderen (schräg vorne/hinten) weiß man nicht genau, was man vom Design halten soll. Doch das ist und bleibt Geschmackssache und sobald man sich im Wagen befindet sind alle Stilfragen ohnehin wie weggeblasen.  

Bilder: Peugeot

Innenraum
Im Cockpit wirkt alles sehr elegant und stimmig. Den Fahrer umschließt eine breite Mittelkonsole mit optimal in der Hand liegenden Schaltknauf. Die meisten Schalter sind logisch angeordnet und einfach zu bedienen und die verwendeten Materialien lassen auf eine höhere Klasse schließen. Vor allem die Instrumente mit ihren Chromeinfassungen und die obere Schalterleiste sorgen für Luxusatmosphäre. Dank vielen Verstellmöglichkeiten (Sitz/Lenkrad) findet man sehr schnell eine optimale Sitzposition und die etwas erhöhte Karosserie (Fahrzeughöhe 1,84 m) sorgt für eine hervorragende Übersicht im Straßenverkehr. Die Front des Autos selbst ist jedoch nicht zu sehen und deshalb kann man nur erahnen wie weit man noch vor fahren kann. 
 

Platzverhältnisse

Auch der Rest des Innenraums ist gut durchdacht. Alle Passagiere haben ausreichend Platz, es gibt zahlreiche Ablagen und der Kofferraum ist ausgesprochen variabel. So gibt es ein Verzurrnetz, einen dreifach verstellbaren Boden, die Sitze klappen auf Hebelbefehl automatisch noch vorne und die Heckklappe ist dank ihrer Zweiteilung sehr beladefreundlich. Des Weiteren beeindruckt der Kofferraum mit einem Ladevolumen von 656 bis 1604 Litern. Mit einer Länge von 4,36 ist der Franzose kürzer als der neue Opel Astra oder der Mazda 3 – also stellt auch die Parkplatzsuche kein allzu großes Problem dar.
 


Fahrverhalten

Beim Fahren weiß der 3008 durch ein hohes Maß an Komfort zu gefallen. An die Fahrwerkspräzision eines Golf Plus kommt er zwar nicht heran, die Wankbewegungen halten sich aber auch in schnell gefahrenen Kurven in Grenzen. Im Testwagen steckte der gelungene 1,6 HDI Motor mit 109 PS (240 - 260 Nm Drehmoment) der neben ordentlichen Fahrleistungen (0-100 km/h in 12 Sekunden) auch eine äußerst zurückhaltende Geräuschkulisse bietet. Der Testverbrauch von 6,6 Litern geht aufgrund der Fahrzeuggröße durchaus in Ordnung auch wenn die vom Werk versprochenen 5,1 Liter deutlich darunter liegen. Das Sechsgang-Getriebe könnte genau wie die Lenkung etwas präziser sein, alles in allem kommt man jedoch immer sicher von A nach B.

 
Preis/Ausstattung
Bei der Ausstattung (wir fuhren den Active Pro – höchste Stufe) bleiben nahezu keine Wünsche offen. Für den Preis von 28.990 Euro bekommt man eine komplette Sicherheitsbestückung (alle Airbags, ESP, Abstandswarner, Reifendruckkontrolle, etc.) und eine umfangreiche Komfortausstattung (Klimaautomatik, CD Radio mit Lenkrad-FB, E-Fensterheber, Licht- und Regensensor, Alarmanlage, Panorama-Dach, Einparkhilfe, etc.) Ein Highlight stellt das Head-up Display, welches zahlreiche Informationen auf eine automatisch herausfahrende Glasscheibe hinter dem Lenkrad projiziert, dar.
Zur Vollversion des Artikels