Golf-Gegner

So kommt der neue Renault Mégane

08.09.2015

Kompakter Franzose will in 4. Generation mit Optik und Technik punkten.

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© Renault
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Renault lässt es heuer auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage von 17. bis 27. September) so richtig krachen. Neben der seriennahen Pick-up Studie Alaskan und dem Talisman (als Kombi und Limousine – Diashows unten) stellen die Franzosen nämlich auch den völlig neuen Mégane vor. Bei dem Kompakten handelt es sich um ein extrem wichtiges Modell für Renault, weshalb dessen Weltpremiere natürlich besonders großes Interesse erweckt. Rund eine Woche vor Start der IAA hat der Hersteller nun erste offizielle Informationen und Fotos der neuen, mittlerweile vierten Mégane-Generation veröffentlicht. Diese lässt den Vorgänger ziemlich alt aussehen.

Design
Die Plattform teilt sich der neue Mégane mit jener des Pulsar vom Allianz-Partner Nissen. Optisch trennen die beiden Fahrzeuge jedoch Welten. Während der Japaner bewusst zurückhaltend auftritt, setzt der Franzose auf die extrovertierte neue Design-Linie von Renault, die wir bereits von Kadjar , Espace und Talisman kennen. Vorne gibt es einen markant gezeichneten Kühlergrill, der den riesigen Marken-Rhombus beherbergt. Darüber hinaus sticht auch das c-förmig gestylte LED-Tagfahrlicht, das weit nach unten in die Frontschürze reicht, auf den ersten Blick ins Auge. Die schmal geschnittenen Scheinwerfer und große Lufteinlässe unterstreichen den dynamischen Auftritt. In der Silhouette weist die geschwungene, nach hinten ansteigende Fensterlinie den Mégane eindeutig als Modell der neuen Renault-Linie aus. Am Heck wird das von den bis fast in die Fahrzeugmitte reichenden LED-Rückleuchten übernommen. Diese laufen in einem schmalen Strich aus und lassen den Kompakten äußerst breit wirken. Eine eingezogene Heckscheibe, der Dachkantenspoiler sowie der angedeutete Diffusor runden den optischen Auftritt ab. Wem das normale Modell nicht sportlich genug ist, kann von Beginn an zur Ausstattungslinie GT greifen, die mit modifizierten Schürzen, größeren Lufteinlässen, Seitenschwellern, Diffusoreinsatz inklusive Sportabgasanlage und 18-Zoll großen Alurädern extrem dynamisch daherkommt.

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Offizielle Daten
In Bezug auf die technischen Daten hält sich Renault noch bedeckt. Und auch Fotos aus dem Innenraum gibt es noch nicht. Einige Details wurden jedoch verraten. So ist der neue Mégane um 2,5 cm flacher (Höhe: 1,45) als sein Vorgänger. Zudem legt die Spurweite enorm zu: vorne um 4,7 cm, hinten um 3,6 cm. Dies sorgt nicht nur für einen satteren Auftritt, sondern auch für eine gesteigerte Fahrdynamik. Auch der Radstand steigt um 2,8 Zentimeter auf 2,67 Meter, was wiederum auf einen besonders geräumigen Innenraum schließen lässt. Die Motoren sollen aus diversen anderen Renault-Modellen übernommen werden. Der 1,6-Liter-Diesel mit 130 PS und 160 PS gilt als gesetzt. Darunter wird es aber auch noch schwächere Selbstzünder geben. Bei den Benzinern dürfte der 0,9-Liter-TCe-Dreizylinder mit rund 100 PS den Einstieg bilden. Vorläufiger Top-Benziner dürfte der 1,6-Liter-Turbo mit 200 PS aus dem Clio RS werden.

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Ausstattung
Im Innenraum wird wohl auch im Mégane das R-Link-2-System mit großem Touchscreen, Smartphone-Integration und Online-Anbindung Einzug halten. Das System kennen wir ebenfalls bereits aus Kadjar, Espace und Talisman. Darüber hinaus werden für den Kompakten auch alle in dieser Fahrzeugklasse gängigen Assistenzsysteme (von der automatischen Notbremsung, über einen Spurwechsel- bis hin zum Einpark-Assistent) verfügbar sein. Näheres werden wir aber erst in Frankfurt erfahren.

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Verfügbarkeit
Den Starttermin hat Renault aber bereits verraten. Demnach soll die Neuauflage des Golf-Gegners Anfang 2016 in den Handel kommen.

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