Ewiger Bestseller unter Druck
Neuzulassungen: VW Golf nur mehr auf Platz 3
Die Wachablöse an der Spitze bei den heimischen Neuzulassungen setzt sich fort. Nachdem sich der VW Golf im April bereits seinem Plattformbruder Skoda Octavia geschlagen geben musste, zog im Mai 2019 auch noch das "Golf-SUV" T-Roc am ewigen Bestseller vorbei (siehe Tabelle unten). Ende des Jahres könnte sich das Blatt aber wieder wenden, denn dann schicken die Wolfsburger den brandneuen Golf VIII ins Rennen. Insgesamt zeigen die aktuellen zahlen, die die Statistik Austria am Mittwoch veröffentlicht hat, dass die Österreicher beim Kauf neuer Autos weiterhin auf der Bremse stehen. Im Mai sind um 6,1 Prozent weniger Pkw verkauft worden. Die Statistik Austria verzeichnete im abgelaufenen Monat 30.574 Neuzulassungen, im Mai 2018 waren es noch 32.551. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus 7,4 Prozent.
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Die Neuzulassungen benzinbetriebener Pkw sanken laut Statistik Austria um 6,6 Prozent (Anteil: 54,0%), jene dieselbetriebener Pkw um 11,6 Prozent (Anteil: 39,0%). Deutlich mehr Neuzulassungen, nämlich um 64,5 Prozent, gab es bei Elektroautos, ihr Anteil an den Pkw-Neuzulassungen ist mit 2,3 Prozent aber noch sehr niedrig.
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Meistverkauftes Auto war im Mai der Skoda Octavia mit 1.243 Stück, gefolgt vom VW T-Roc mit 818 und dem Golf VII mit 774 Neuzulassungen. Die Top 10 komplettieren Skoda Fabia, VW Bus (T6), Fiat 500, Ford Focus, Renault Mégane, Seat Ibiza und VW Tiguan.
Die Top 3 Pkw-Marken bei den Neuzulassungen kommen allesamt vom deutschen Volkswagen-Konzern: Die Stammmarke VW schaffte es auf einen Anteil von 14,7 Prozent, Skoda auf 9,8 Prozent und Seat liegt bei einem Anteil von 6,9 Prozent. Auf den Plätzen vier und fünf folgten Ford mit 5,9 und Renault mit 5,6 Prozent. Dahinter reihen sich Opel, BMW, Mercedes, Hyundai und Audi ein.
Nummer eins unter den Elektroautos war der Renault Zoe mit 133 Neuzulassungen, knapp dahinter lag das Model 3 von Tesla mit 127 Neuzulassungen, das seit Mitte Februar in Österreich ausgeliefert wird. Im März war die amerikanische Elektrolimousine noch die unangefochtene Nummer 1. Das lag aber vor allem daran, dass hier zahlreiche Fahrzeuge an Vorbesteller, die über zwei Jahre auf den Start des Model 3 warten mussten, ausgeliefert wurden. Den dritten Stockerlplatz sichert sich der BMW i3.
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