Gut oder schlecht?

Porsche wird zum Massenhersteller

17.03.2015

In diesem Jahr will der Herteller erstmals über 200.000 Autos verkaufen.

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© Getty Images
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Der deutsche Sport- und Geländewagenbauer Porsche will in diesem Jahr weiter an Tempo zulegen und die Verkaufsmarke von 200.000 Autos knacken. "Wir gehen davon aus, dass Umsatz und Auslieferungen im laufenden Jahr weiter steigen", sagte Finanzchef Lutz Meschke in Stuttgart. Der Gewinn soll zudem erneut auf
Vorjahresniveau liegen, auch wenn das ein "ambitioniertes Ziel" sei.

Auffallen im Alltag war einmal
Damit sind die Zeiten, in denen Porsche noch mit Auto-Manufakturen wie Ferrari oder Lamborghini wetteiferte, jedoch endgültig vorbei. Während diese Sportwagenbauer nur wenige tausend Autos pro Jahr von den Bändern lassen, fallen die Porsche-Modelle im Alltag kaum mehr auf. Die Marke hat zwar immer noch eine enorme Strahlkraft und weckt auch noch Begierden, doch an die frühere Faszination kommt sie nicht mehr ganz heran. Doch der (finanzielle) Erfolg gibt den Managern dennoch recht. Und die Kunden sind nach wie vor bereit, viel Geld für die Autos auszugeben, was wiederum für deren unbestrittene Qualität spricht.

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Erwartungen übertroffen
2014 hatte die VW-Tochter ihre eigene Planung übertroffen: Porsche erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 2,7 Milliarden Euro - nach 2,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Nach Steuern blieben 2,2 Milliarden Euro Gewinn, im Vorjahr waren es 1,9 Milliarden Euro.

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Macan ist ein Bestseller
Die Zahl der an die Kunden ausgelieferten Autos war vor allem dank des Starts des "kleinen" Geländewagens Macan, der sich einige Teile mit dem Audi Q5 teilt, auf 189.849 Fahrzeuge gestiegen. Zum Ende des Jahres 2014 beschäftigte Porsche mit 22.401 Menschen rund 3.000 Mitarbeiter mehr als im Jahr zuvor.

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