Zwei Pick-up Neuheiten

VW Amarok: Top-Version & Sondermodell

08.09.2017

Neues Top-Modell mit 258 PS greift Mercedes X-Klasse an.

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© Volkswagen Nutzfahrzeuge
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Volkswagens Nutzfahrzeugabteilung zeigt auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage: 14. bis 24. September 2017) gleich zwei neue Amarok Modelle. Der 5,25 m lange und 2,23 m Breite (inklusive Spiegel) Pick-up gibt als in Gold lackierte Studie „Amarok Aventura Exclusive“ einen Ausblick auf die künftige Top-Motorisierung des 3.0 TDI. Ebenfalls zu sehen ist das neue Sondermodell Dark Label, das voraussichtlich im Frühjahr 2018 in Österreich erhältlich sein wird.

Sondermodell

Das Sondermodell Dark Label basiert auf der Amarok-Ausstattungslinie Comfortline und setzt auf eine mattgraue Lackierung (Indiumgrau Matt). Darüber hinaus gibt es dunkle Anbauten wie schwarze Schweller-Rohre, eine Stylingbar in Mattschwarz, lackierte Chromleisten im Frontschutzgitter und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen in Anthrazit mit glanzgedrehter Oberfläche. Mattschwarze Türgriffe und Außenspiegel sowie ein Dark-Label-Logo am unteren Türlauf vervollständigen den eigenständigen Auftritt. Im Inneren gibt sich das Sondermodell anhand des schwarzen Dachhimmels und den mit dem Dark-Label-Schriftzug bestickten Fußmatten zu erkennen. 

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Antrieb

Die V6-TDI-Motorisierung des Dark Label ist wahlweise als 120 kW Version mit Sechs-Gang-Handschaltgetriebe und reinem Heckantrieb oder zuschaltbarem Allrad sowie als 150 kW Variante mit Sechs-Gang-Handschaltgetriebe und zuschaltbarem 4Motion oder mit Acht-Gang-Automatikgetriebe und permanentem Allrad kombinierbar. Die serienmäßige BlueMotion Technology (BMT) umfasst Start-Stopp, eine energierückführende Rekuperation sowie rollwiderstandsoptimierte Bereifung. Alle Leistungsstufen erfüllen die EU-6-Abgasnorm. Preise stehen noch nicht fest.

Luxus-Studie zeigt kommendes Top-Modell

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Die Studie Amarok Aventura Exclusive soll laut VW zeigen, wo künftig beim hauseigenen Pick-up die Reise hingeht. Das Konzept mit Acht-Gang-Automatik und permanentem Allradantrieb bietet 258 PS (aktuell gibt es maximal 224 PS) und legt auch beim Drehmoment nochmals zu. Die Studie kann also getrost als Kampfansage an die Mercedes X-Klasse gesehen werden, die ebenfalls auf der IAA ihre Messe-Premiere feiert und 2018 auch in einer 258 PS Diesel-Variante an den Start geht. Für ausreichend Schub und Zugkraft dürfte beim Top-Amarok jedenfalls gesorgt sein. Die Lackierung Kurkuma Gelb Metallic kennen wir bereits vom Golf-VII-Facelift. Sie erinnert auch beim Pick-up stark an die Farbe Gold. Zu den weiteren Merkmalen des Amarok Aventura Exclusive zählen hochglanzpolierte 19-Zoll Räder sowie Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht. Anbauteile wie die Seitenschweller, die Stylingbar auf der Cargobox, das Frontschutzgitter, die Außenspiegel oder der hintere Stoßfänger sind in Chrom ausgeführt. Das Rollcover-System, eine abschließbare Laderaumabdichtung, ist künftig erstmals im Aludesign verfügbar. Ebenfalls in Alu-Optik präsentiert sich der Unterfahrschutz. Technische Features wie ParkPilot, Rückfahrkamera und eine mechanische 100-Prozent-Differentialsperre sind bei der Studie ebenfalls mit an Bord.

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Nobler Innenraum

Innen ist nicht mehr viel von einem Nutzfahrzeug erkennbar. Die Doppelkabinen-Studie setzt auf  viel schwarzes Leder mit (Kurkuma-)gelben Kontrastnähten. Auch mit 14-fach verstellbaren ergoComfort-Sitzen, dem 3-Speichen-Multifunktions-Lederlenkrad mit Schaltwippen und dem Navigationssystem Discover Media trumpft der Amarok Aventura Exclusive auf. Die Chrom-Akzente im Exterieur werden im weitgehend dunkel gehaltenen Innenraum aufgegriffen, etwa vom Dekor in Chromoptik.

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Einen möglichen Starttermin für das kommende Top-Modell hat VW noch nicht verraten.

 

 

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