TikTokerin deckt auf

Riesige Urin-Pfützen bei Klimagipfel: Was steckt dahinter?

14.11.2022

Aufruhr bei der Weltklimakonferenz in Sharm el Sheikh. Videos gehen viral, die Urin überströmte Straßen zeigen. Eine Erklärung der Veranstalter gibt es nicht.

Zur Vollversion des Artikels
© annikakruse/TikTok
Zur Vollversion des Artikels

Derzeit kursieren Videos in den sozialen Medien, die kein gutes Licht auf den Veranstalter der COP27 werfen. Die TikTokerin "Annikakruse", die ebenfalls beim Weltklimagipfel zugegen ist, berichtet in Videos von riesigen Urin-Pfützen, welche auf die Straßen strömen. Grund für die riesigen Urin-Lacken dürfte ein Defekt im Toilettensystem sein. Ein Statement der Veranstalter zu dem unangenehmen Thema gibt es nicht.

Das Video der TikTokerin war mit der Bildunterschrift "welcome to cop27 in sham el-Shit. And its huge stream of pee". Auch die User waren ob der „ekelerregenden“ Aufnahmen entsetzt. "Das ist ja symbolischer als jede Protestaktion"; so der Account von Fridays for Fututre. Ein anderer User meinte "Klimawandel - der Pisse-Spiegel steigt".

 

@annikakruse

just imagine your head of state walking through pee and you know what this conference is like

♬ Originalton - Annika Kruse

 

Ob die Verantwortlichen das Problem in den Griff bekommen, werden wohl die kommenden Tage zeigen. Bei dem Klimagipfel selbst gibt es derweil Fortschritte. Österreichs Beitrag von 50 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren für die Finanzierung der Behebung, Vermeidung und Minimierung von Schäden ("Loss and Damage") durch die Klimakrise - insbesondere in den vulnerabelsten Ländern - sieht der Umweltökonom Wagner positiv. "Natürlich ist es nur ein symbolischer Akt, weil es insgesamt deutlich mehr Geld benötigt. Aber ich will das nicht schlechtreden, das ist ein guter Schritt."

 

@annikakruse also everyone screaming "jump! jump! jump!" in the background omg I can't. and this here should save our climate help #cop27 #climateaction #egypt #sharmelsheikh #climatecrisis ♬ Originalton - Annika Kruse
Zur Vollversion des Artikels