Rezept Nachspeise
Faschingskrapfen
20.01.2026Flaumig, goldbraun und klassisch gefüllt: Faschingskrapfen gehören einfach zur närrischen Zeit dazu. Der feine Germteig sorgt für luftige Konsistenz, die Marillenmarmelade für den typischen Geschmack. Am besten frisch gebacken und mit Staubzucker bestreut genießen.
Zutaten für 20 Stück Krapfen
- 6 Eigelb
- 100 g Butter, zerlassen
- 1 Würfel Germ (42 g)
- 50 g Zucker
- 500 ml lauwarme Milch
- 500 g glattes Mehl plus Mehl zum Arbeiten
- Prise Salz
- neutrales Pflanzenöl zum Frittieren
- Marillenmarmelade zum Füllen, passiert
- Schuss Rum
- Staubzucker zum Bestreuen
Zubereitung
- Eigelb in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Nach und nach die flüssige Butter einrühren. Zerbröckelte Germ mit etwas Zucker in 3 EL lauwarmer Milch auflösen, ⅓ des Mehls untermischen und die Mischung gut in die Eigelbmasse einrühren. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten rasten lassen.
- Restliche Milch, restliches Mehl und Salz hinzufügen und so lange kräftig mit dem Knethaken kneten, bis sich der Teig gut vom Rand der Schüssel löst. Nochmals abgedeckt an einem warmen Ort 30–40 Minuten rasten lassen.
- Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten und in 20 gleich große Stücke teilen. Zu Kugeln formen und durch kreisende Bewegungen mit der Handinnenfläche glatt schleifen. Auf ein bemehltes Tuch setzen, mit Mehl bestauben und zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
- In einer tiefen Pfanne reichlich Öl auf ca. 180 °C erhitzen. Die Krapfen portionsweise im heißen Fett schwimmend goldbraun backen, zwischendurch einmal wenden. Mit einem Siebschöpfer herausheben und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Überkühlen lassen.
- Marillenmarmelade mit Rum verrühren und in einen Dressiersack mit Krapfenfülltülle geben. Die Krapfen seitlich beim weißen Rand mit der Tülle anstechen und mit reichlich Marmelade füllen. Mit Staubzucker bestreuen.
TIPP: Ob Sie zum Ausbacken lieber Butterschmalz, Butter, Schmalz, Kokosfett oder Öl verwenden, ist Geschmackssache. Ich verwende am liebsten ein neutrales Öl. Für die Temperaturprobe stecken Sie einen Holzkochlöffelstiel ins heiße Fett. Bilden sich um den Stiel kleine Bläschen, ist das Fett heiß genug. Achten Sie darauf, dass die Temperatur nicht unter 160–170 °C liegt, da die Krapfen sonst beim Backen sehr viel Fett aufsaugen.
Das Fett kann problemlos mehrere Male verwendet werden. Am besten noch heiß filtern und danach kühl lagern. Es verliert mit der Zeit jedoch an Qualität. Sobald es zu rauchen oder zu schäumen beginnt bzw. nicht mehr einwandfrei riecht, sollten Sie es entsorgen.
Viel Spaß und guten Appetit!