Teurer als Vorgänger

Das iPhone 5 kostet Apple 128 Euro

19.09.2012


Vor allem das LTE-Modul und der neue Prozessor sind echte Kostentreiber.

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© Apple
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Ab Freitag (21. September) wird Apples neues iPhone 5 in neun Ländern zum Verkauf angeboten. Bei uns startet an diesem Tag der Vorverkauf . Ohne Vertrag kostet die günstigste Variante (16 GB) exakt 679 Euro. Amerikanische Analysten haben sich nun einmal angesehen, wie viel die einzelnen Komponenten des neuen Smartphones Apple kosten. Dabei zeigt sich, dass das Gerät gegenüber dem Vorgänger deutlich teurer wurde.

Materialkosten von 128 Euro
Während sich die Einzelteile beim iPhone 4 und 4S auf 112 Dollar bzw. 132,5 Dollar summierten, schlägt das iPhone 5 mit 167,5 Dollar (ca. 128 Euro) zu Buche. Wie aus der Analyse von UBM Tech Insights herauszulesen ist, erweisen sich vor allem der neue A6-Prozessor mit 28 Dollar und das LTE-Modul mit 25 Dollar als Preistreiber. Diese Komponenten waren beim Vorgänger billiger oder gar nicht enthalten. Darüber hinaus spielt auch das auf 4-Zoll angewachsene Display eine zentrale Rolle. Dieses kostet Apple 18 statt 15 Dollar. Bei Akku (3 Dollar) und Kamera (10 Dollar) gibt es hingegen keine Unterschiede zum iPhone 4S.

Weitere Kosten nicht einberechnet
Diese Analyse bezieht sich nur auf die Materialkosten. Weitere Kosten wie Löhne der Mitarbeiter, Werbung, Transport, Verwaltung, etc. sind nicht inbegriffen. Trotzdem zeigt die Differenz zwischen Herstellungs- (128 Euro) und Verkaufspreis (679 Euro), wieso Apple mit dem iPhone so viel Geld verdient. Denn trotz der weiteren Kosten bleibt Apple eine riesige Gewinnspanne.

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