Evil Within 2

Der spielgewordene Angstzustand

12.10.2017

Der zweite Teil des Horror-Schockers beweist dunkle Innovation passend zu Halloween.

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© Bethesda
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Evil Within zählt zu gelungensten Grusel-Games der letzten Jahre. Und was ein wirklich gutes Horror-Game ausmacht, ist das Gefühl einer dunklen, gefährlichen Bedrohung ausgeliefert zu sein. Enge Gänge, flackerndes Licht und diese gewisse Vorahnung, dass sich hinter der nächsten Ecke das schiere Grauen verbirgt.

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Open World Horror..?
Doch das Bethesda-Team rund um den Autor, Trent Haaga, der bereits im ersten Teil mitschrieb, entschloss sich bei der Fortsetzung für einen neuen Weg im Horror-Genre. Denn fortan steuern wir unseren Protagonisten, den Polizisten Sebastian Castellanos, nicht mehr nur durch die engen, dunklen Schlauch-Levels, die uns den Weg vorzeichneten und uns das Gefühl der Ausweglosigkeit grandios vermittelten, sondern durch ein gar offene Spielewelt.  Eine Abkehr vom bekannten und bislang erfolgreichen 0815-Grundmuster von Horror-Games. Diesmal steht uns mit der zerfallenden amerikanischen Kleinstadt „Union“ ein richtiges kleines Horror-Land zur Verfügung, das es mit allen dunklen Gassen zu entdecken gilt.

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Psychologie und Gedärme
Bethesda verspricht, dass bewährte Grundprinzip auf die neue Open-World umgelegt zu haben und unser erstes Testspiel zeigt, man hat uns nicht zu viel versprochen. Denn tatsächlich haben wir vor dem Öffnen jeder Türe in der Spielewelt ein wirklich mulmiges Gefühl. Und spätestens wenn uns eine mordlüsterne Kettensägenarm-Frau uns versucht näher zu kommen – ist der alte Gruselfaktor wieder perfekt.

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Evil Within 2 erscheint am 13. Oktober für PS4, Xbox One und PC für den preis von ca. 55€.

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