Vierfache Kapazität

3 startet in Wien 5G-Vorstufe

19.04.2018

Mobilfunker rollt die Pre5G-Technologie noch 2018 in Österreich aus.

Zur Vollversion des Artikels
© Hutchison Drei Austria GmbH
Zur Vollversion des Artikels

Nachdem T-Mobile  und A1  bereits demonstriert haben, was mit 5G alles möglich ist, hat am Donnerstag in Wien 3 seine Ambitionen für den kommenden Mobilfunkstandard präsentiert. In der Seestadt Aspern hat der Telekom-Anbieter den ersten Schritt in das Zeitalter von 5G gesetzt - und zwar mit dem Start eines der weltweit ersten kommerziellen Betriebs von Massive MIMO, einer sogenannten Pre5G-Technologie.

>>>Nachlesen: Mobilfunker für 5G-Ausbau zuversichtlich

Ausrollung noch in diesem Jahr

Laut eigenen Angaben kann 3 mit dem neu eingesetzten Frequenzspektrum die Netzkapazitäten gegenüber bisher verwendeten Technologien auf ein Vierfaches erhöhen. Die Kunden können Pre5G mit ihren bestehenden 4G-Modems und -Routern nutzen. Im Laufe des Jahres will der Mobilfunker das Netz-Upgrade in ganz Wien und überall in Österreich ausrollen, wo dies benötigt wird. Bei der Demonstration waren u.a. 3-Chef Jan Trionow sowie die Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner mit dabei (siehe Storybild).

>>>Nachlesen: "3"-Shops sollen zu Lounges werden

Großer Vorteil in Stoßzeiten

Massive MIMO wird ein Kernbestandteil von 5G  sein. Mit seiner Pre5G-Lösung integriert 3 die neue Technologie noch heuer in das bestehende 4G-Netz. Über eine Sendestation können dadurch bis zu acht Nutzer pro Zelle parallel mit maximal verfügbarer Geschwindigkeit im Internet surfen. In Gebieten, wo viele Kunden im privaten Bereich mobiles Breitband zu Hause nutzen, sei dies besonders zu Stoßzeiten wichtig - etwa, wenn zum Hauptabend viele Haushalte via Internet fernsehen oder Filme streamen.

>>>Nachlesen: 5G als neuer Stern am Mobilfunk-Himmel

Auch Firmenkunden im Visier

Für Unternehmenskunden soll mobiles Breitband mit Pre5G zu einer echten Alternative zu Festnetz-Internetleitungen werden, weil die Geschwindigkeit im Mobilen Breitband dadurch noch leistungsstärker werde, so 3. Wie eine aktuelle Studie zeigt, hat Österreich bei den schnellen Festnetzanschlüssen ohnehin noch einen großen Nachholbedarf.

>>>Nachlesen: Österreich bei Glasfaser Schlusslicht

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel