Lückenfüller

IPad schließt iPhone-Notebook-Lücke

28.01.2010

Steve Jobs traut seinem neuen Tablet "iPad" einiges zu.

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© Reuters
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Wie berichtet stellte Apple-Chef Steve Jobs am Mittwoch persönlich den mit Spannung erwarteten Tablet-Computer iPad vor. Er soll die Lücke zwischen Handy und Laptop schließen. "Wir wollen 2010 beginnen, indem wir heute ein magisches und revolutionäres Produkt einführen", sagte Jobs in San Francisco. Das Gerät hat einen Touchscreen mit einer Größe von 9,7 Zoll - das entspricht etwa den kleinen Netbooks.

Besser als iPhone und Laptop
"Es ist viel besser als ein Laptop und viel besser als ein Handy", sagte Jobs. Ähnlich wie beim iPhone von Apple passt sich die Bildschirmdarstellung daran an, wie das Gerät gerade gehalten wird. Der iPad integriert einen Web-Browser, E-Mail, Fernsehen und Video sowie das Lesen von digitalen Büchern, den E-Books. Auch Computerspiele sind damit möglich, auch wenn das nicht der Hauptzweck sein wird. Schließlich unterstützt der iPad auch alle Anwendungen für das iPhone, die in den vergangenen Monaten immer vielfältiger geworden sind.

Der flache Computer wird von einem neuen Apple-Prozessor namens A4 mit einer Taktrate von einem Gigahertz betrieben. Die Daten werden auf einem Flash-Speicher - ähnlich der Speichertechnik eines USB-Sticks abgelegt, der je nach Modell einen Umfang von 16 bis 64 Gigabyte hat. Als Verbindungstechniken stehen WLAN und Bluetooth zur Verfügung.

Geniale Bedienung
Anders als bisherige E-Book-Geräte hat es einen hochauflösenden Farbbildschirm, der über einen Touchscreen, also eine berührungsempfindliche Oberfläche, bedient wird. Branchenexperten hatten vor der Präsentation die Vermutung geäußert, dass das neue Apple-Produkt den Tablet-Computern zum Durchbruch auf dem Markt verhelfen könnte.

Nahezu alle Apps sind am iPad anwendbar
Ähnlich wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple mit Videos, Musik und kleinen Programmen ("Apps") bestückt werden. Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140.000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. "Das wird einen neuen Goldrausch für Entwickler auslösen", sagte Jobs. Die "New York Times" kündigte in San Francisco eine eigens für das iPad optimierte Anwendung an.

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