"Neue Perspektiven"

Pornoproduzenten wollen die Google-Brille

05.07.2012


Tech-Gadget würde die Filmtechniken der Branche deutlich verbessern.

Zur Vollversion des Artikels
© AP
Zur Vollversion des Artikels

Google-Mitgründer Sergej Brin sorgte in der Vorwoche auf der Entwicklerkonferenz I/O 2012 für Begeisterung. Dort zeigte er nämlich im Rahmen der Eröffnungs-Keynote wie gut die revolutionäre Datenbrille (Google Glass ) bereits funktioniert. So wurde ein Fallschirmsprung vor rund 6.000 Entwicklern live übertragen (wir berichteten). Das Video (siehe unten) wurde zum Hit im Internet. Darüber hinaus konnten sich Entwickler die Brille, die unter anderem über eine Kamera, ein Mikrofon und ein Mini-Display verfügt, für rund 1.500 Dollar bereits vorbestellen. Sie sollen Google jetzt dabei helfen, das Hightech-Gadget so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen.

>>>Nachlesen: Google-Brille sorgt mit Fallschirmsprung-Video für Begeisterung.

Neue Möglichkeiten für Pornoproduzenten
Doch die Android-Brille entzückte nicht nur die Tech-Welt. Auch andere Branchen haben großes Interesse an dem Gerät. Ganz vorne mit dabei ist die Pornoindustrie. Wie "pcmag.com" berichtet, wollen die Erotikfilm-Produzenten mit der Brille ihre Filmtechniken verbessern. So beschreibt der Pornoproduzent "Pink Visual" die Brille mit eingebauter Kamera bereits als das ultimative Freihandfilmgerät. Bei Pornofilmen sei nämlich vor allem der Blick durch die Augen des Darstellers extrem beliebt. Hier würde die Google-Brille ganz neue Möglichkeiten und Einblicke bieten. Vor allem Nahaufnahmen könnten durch sie revolutioniert werden.

Entwicklung nimmt noch Zeit in Anspruch
Bis es soweit ist, werden sich die Produzenten und Konsumenten aber noch etwas gedulden müssen. Denn die Entwickler erhalten die Brille Anfang 2013. Laut Google könnte sie dann im Jahr 2014 für Endverbraucher angeboten werden. Apple hat sich mittlerweile ebenfalls ein Patent für eine Art Daten-Brille gesichert .

Video der Google Glass-Vorführung während der I/O 2012:

Fotos von der Google-Brille:

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel