Benimm-Experte rät

Weihnachtsgrüße per SMS und Email richtig schicken

14.12.2007

Benimm-Experte Thomas Schäfer-Elmayer: Weihnachtsgrüße per SMS nie an Geschäftspartner schicken, Email etwas eleganter.

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Weihnachtsgrüße kommen zunehmend elektronisch ins Haus: 21 Prozent der Österreicher wollen sie in diesem Jahr per E-Mail verschicken, 20 Prozent per SMS. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor. Immerhin drei Prozent der Befragten verschicken ihre Weihnachtsgrüße als Kurznachricht mit Bild und Musik als MMS.

Benimm-Papst rät: SMS nur an enge Freunde
Wer sich zu Weihnachten das Porto sparen will und seine Feiertagswünsche per SMS oder E-Mail verschickt, sollte das aber nur bei seinen Liebsten machen. Benimm-Experte Thomas Schäfer-Elmayer rät davon ab, formelle Glückwünsche elektronisch zu übermitteln. SMS zum Beispiel an den Geschäftspartner seien "unmöglich", das E-Mail gelte "vielleicht als ein bisschen eleganter".

"Wie alles im Leben kommt es darauf an, an wen ein SMS geschickt wird", sagte Schäfer-Elmayer. "Aus den Ferien ist ein SMS manchmal besser als eine Postkarte, weil es sicher ankommt." Trotzdem sei die Post im Endeffekt ein "eleganteres Transportmittel", weiß der Benimm-Guru. Für Weihnachtsgrüße auf Papier gibt es keine besondere Form, an die zu denken sei. Dennoch sei auf die Wortwahl zu achten: "Weihnachten ist ein besinnliches Fest, manche Menschen bedenken das möglicherweise nicht, wenn sie etwas Lustiges schreiben", fügte Schäfer-Elmayer hinzu.

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